Wie man das Lernen in der Schule verlernt

Wer heute im Mainstream der öffentlichen Diskussion mitdiskutieren will, sollte das Hohelied des Digitalen singen. Aber die einzigen, für die der Einsatz digitaler Techniken und Medien in (Hoch-)Schulen tatsächlich von Bedeutung ist, sind die Anbieter von Hard- und Software.

[ Weiterlesen… ]

Change, Reform und Wandel

Change Management bedeutet, dass Mitarbeiter mit Psychotechniken mental umprogrammiert werden sollen. Matthias Burchardt im Gespräch mit Jens Wernicke über das Alphabet der politischen Psychotechniken,

[ Weiterlesen… ]

Heldenhafte Spermien und wachgeküsste Eizellen

Die „Gender Studies“ haben Fachbereiche und Schulfächer fest im Griff. Kritik ist unerwünscht. Wer dagegen aufbegehrt, wird als „reaktionär“ bezeichnet. Die genderorientierten Curricula halten aber wissenschaftlichen Ansprüchen nicht immer stand. FAZ vom 21. Mai 2015, S. 8

[ Weiterlesen… ]

Gleichheit oder Gerechtigkeit? Ziele der Bildung und empirische Forschung

Gastbeitrag von Harro Müller-Michaels

Bildung ist nur in Widersprüchen zu denken. Auf der Grundlage gegebener Verhältnisse und vorhandener Fähigkeiten sollen Konzepte entwickelt werden, die Jugendliche befähigen, ihr zukünftiges Leben selbstbestimmt zu gestalten. Der Realität läuft ständig die Utopie voraus, die sie leitet, korrigiert und sich im Prozess der Anarbeitung selbst verändert. Ohne diese Entwürfe auf die Zukunft bekräftigte sich das Bestehende, fände Bildung nicht statt.

[ Weiterlesen… ]

Kompetenz oder Bildung

Eine Analyse jüngerer Konnotationsverschiebungen des Bildungsbegriffs und Plädoyer für eine Rück- und Neubesinnung auf ein transinstrumentelles Bildungsverständnis. Von Bernd Lederer

[ Weiterlesen… ]

Kompetenz – ein Hochwertwort als Figur im Polit-Schach

Wenn man das Problem historisch betrachtet, wird sogleich klar, dass ‚Kompetenzerwerb‘ kein neuartiges Desiderat darstellt, sondern eine alte Selbstverständlichkeit jeder Art von Schule – einzig mit unterschiedlichen Termini bezeichnet: In den 50er-Jahren etwa hießen (überfachliche) Kompetenzen ‚Sekundärtugenden‘ (so z.B. Fleiß, Ordnung, Sauberkeit, Sorgfalt) und wurden durchaus auch benotet, also offenbar (wie auch immer) gemessen.

[ Weiterlesen… ]

„Wissen“ oder „Kompetenz“: Ein überflüssiger Streit?

Gastbeitrag von Jürgen Oelkers

Wer sich als Pädagoge mit der Frage „Wissen“ oder „Kompetenz“ beschäftigt, muss sich auf ein Thema einlassen, das für die Philosophie reserviert zu sein scheint. Damit handelt man sich ein Problem ein, nicht nur der Grenzverletzung, sondern auch der Akzeptanz. Denn wenn Philosophen auf die Pädagogik blicken, sehen sie meistens nur einen Ableitungszusammenhang oder schlechte Philosophie und jedenfalls nicht ein eigenständiges Reflexionsfeld. Aber man kann auch fragen, was denn Philosophen machen, wenn sie sich auf pädagogisches Terrain begeben, also erziehen und unterrichten. Ich habe Glück und kann die Frage auf die Besten im Fach beziehen.

[ Weiterlesen… ]

Was kommt nach Hattie? Ein Blick auf das pädagogische Wellenreiten

Die deutsche Schul- und Bildungsszenerie benötigt offenbar von Zeit zu Zeit immer wieder mal neue Aufregungen und Impulse. Rainer Dollase zu den Hattie-Studien

[ Weiterlesen… ]

Warum und wozu empirische Bildungsforschung?

Eine neu erschienene Studie von Volker Ladenthin geht der aktuellen Frage nach, wie ein Umgang mit empirischer Bildungsforschung so möglich ist, dass er der Pädagogik und der gesamten Gesellschaft nicht schadet, sondern Nutzen bringt.

[ Weiterlesen… ]

Eine kleine Dekonstruktion des Bertelsmannschen Bildungsbegriffes

oder: von der Geburt der Bildungspredigt aus dem Bußsermon. Von apl. Prof. Dr. Helmut Ebert (Bochum/Bonn) und einem Kommentar von Dr. Matthias Burchardt, Univ. Köln

[ Weiterlesen… ]

« ZurückWeiter »