Bildung und Digitali-Täter

Das Mantra der 1920er und wieder der 1960er Jahre„war die autogerechten Stadt“. Hundert Jahre später ist es das Mantra der digitalgerechten, datenkompatiblen Bildungseinrichtungen. Dabei sollte, wer die digitale Lehre verkündet, hinter die Bildschirme schauen, Akteure und deren Interessen benennen. Von Ralf Lankau

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Menschenrecht auf Bildung oder Biopiraterie? – Über die Verletzung des grundlegenden Rechts auf Bildung

Erst wenn das Menschenrecht auf Bildung verwirklicht ist, ist Menschenrechtsbildung als Bildung über Menschenrechte überhaupt erst möglich. Das Menschenrecht auf Bildung ist somit Gegenstand wie zugleich Grundbedingung der Menschenrechtsbildung.

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Zur Begründung von Lernzielen in Konzepten der Kompetenzorientierung

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Volker Ladenthin

Die Kompetenztheorien bestimmen als Ziel schulischer Prozesse die funktionale Qualifikation der nachfolgenden Generation für Zwecke, die die ältere Generation ihr setzt. Allerdings können nach dieser Logik Kompetenztheorien dann von sich aus und mit ihrem Instrumentarium nicht mehr thematisieren, welche Gruppen oder Interessen in der älteren Generation denn diese Zwecke setzen darf oder soll.

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Vernachlässigte pädagogische Grundfragen in der gegenwärtigen Krisen-Bildungspolitik

Die durch das Corona-Virus verschärfte gesellschaftliche Krise wirft eine Vielzahl päd­agogi­scher/bildungspolitischer Grundfragen auf, die von den bildungspolitischen Akteurinnen und Ak­­teuren bis hin zu Bündnis 90/Die Grünen und zur Linkspartei kaum thematisiert werden, ob­gleich jene existenzieller Natur sind.

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Kompetenzorientierter Ethikunterricht bildet?

Die in der Sache zwar einstimmigen, aber in der abschließenden Beurteilung kontroversen Beiträge von Remme und Kirschner/Petermann erörtern den baden-württembergischen Bildungsplan Ethik unter der Fragestellung, ob ein kompetenzorientierter Ethikunterricht den in der Kompetenzdebatte eingeforderten Bildungsanspruch einlösen könne.

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Grundlagentext zur Ökonomisierung der Bildung

Der Beitrag möchte zeigen, wie sich ökonomistische Logiken an alltäglichen Phänomenen zeigen, worauf sie zielen, wie demnach Ökonomisierung von Bildung systematisch zu verstehen ist, wie diese in der Realität durchgesetzt wird und welche Folgen das für Schule, Bildung und Demokratie hat.

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Neuerscheinung: Für welches Leben lernen wir?

Die Studie weist empirisch nach, inwiefern z. B. die statistische Produktivmachung „Risikokindern“ sowie die damit einhergehenden Transformation der hiesigen Bildungs- und Erziehungsbegriffe als biopolitische Strategien zu verstehen sind.

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Fremdverstehen und Kompetenzen

Überlegungen zu einem problematischen Verhältnis Mit zunehmender Globalisierung wurde Fremdverstehen schon deutlich vor der Millenniumswende zu einer intensiv behandelten Kategorie fachdidaktischer Diskussionen und als Forderung an Schule formuliert. Daran hat sich nichts geändert. Es muss aber heute die Frage gestellt werden, wie dieser anspruchsvolle Auftrag unter den Bedingungen des Paradigmenwechsels hin zur Kompetenzbasierung erfüllt werden

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Lehrer ohne Eigenschaften?

Lehrer dürfen kaum mehr erklären, kaum mehr vital präsent sein; so will es die Theorie. Wer Musils Roman „Mann ohne Eigenschaften“ liest, dem drängen sich irritierende Fragen auf. Von Carl Bossard.

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Ökonomisierung der Kindheit

Interview von Yasemin Dinekli mit Jochen Krautz, St. Gallen, 11/2019

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