Die Trivialisierung der Studierenden

Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz drohen in die Kompetenzfalle zu tappen

Erschienen in: PROFIL, Magazin des Deutschen Philologenverbandes, Ausgabe 10/ 2016

Kompetenz scheint zum neuen Lieblingswort der Hochschulpolitiker zu werden. Im aktuellen Entwurf für eine gemeinsame Erklärung von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zur Studienreform heißt es, dass die Hochschulen zu einem »durchgängig kompetenzorientierten Verständnis von Studiengängen« übergehen sollten.

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Einspruch! Kritische Gedanken zu Bologna, Harmos und Lehrplan 21

In diesem Dossier geht es um Bildung, nicht um Ausbildung. Es geht um den Lehrplan 21, aber nicht nur. Es geht darum, Ihnen eine Entwicklung der Volksschule aufzuzeigen, von der wir überzeugt sind, dass sie falsch ist.

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Die „Neue Lernkultur“: An Schulen herrscht ein problematisches Menschenbild

Interview von Axel Göhring, Wirtschaftswoche, mit Karl-Heinz Dammer, Professor an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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Die Entkernung des Mathematikunterrichts

Ein PROFIL-Beitrag von Dieter Remus und Sebastian Walcher

»Als Entkernung bezeichnet man im Bauwesen den Teil-Abriss eines bestehenden Gebäudes, bei dem in der Regel lediglich die Fassade erhalten bleibt.« Dieses Zitat aus einer populären Online-Enzyklopädie ist der Anlass der folgenden Überlegungen. Nicht nur Gebäuden kann Entkernung widerfahren.

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Lehrer raus!

Ein PROFIL-Beitrag von Christoph Türcke

Das Gebot der Stunde: Der Lernende braucht keine Lehrer mehr, sondern Lernbegleiter, die überall zur Stelle sind, wo Lernende gerade nicht weiterkommen und eine spezielle Förderung nötig haben.

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Die Trivialisierung der Studierenden

Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz drohen in die Kompetenzfalle zu tappen; Stefan Kühl, Working Paper 4/2016 und FAZ vom 14.7.2016, S. 7

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Die besten Flirt-Tipps für Jungs und Mädchen. Das Gymnasium und die Bildungsreformer.

PROFIL-Beitrag von Harald Martenstein

Ich verdanke dem Gymnasium fast alles, zumindest im geistigen Bereich. Als Kind hatte ich keine idealen Startbedingungen. Dass ich heute vom Schreiben leben kann, verdanke ich vor allem meiner Schule und meinen Lehrern. Zum Glück haben sie mich gezwungen, an meine Grenzen zu gehen und meine Grenzen zu erweitern.

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Im Schatten der Flüchtlingskrise

Der umstrittene Bildungsplan 2016 soll in Baden-Württemberg einen Tag vor der Landtagswahl in Kraft treten

Manchmal bieten Krisen enorme Möglichkeiten, politisch äußerst umstrittene Positionen klamm und heimlich durchzusetzen, da der Focus der Öffentlichkeit sich eben auf die Bearbeitung der Krise richtet und Nebenschauplätze dadurch im Verborgenen bleiben.

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Deutschland ist auf dem Weg in die Inkompetenz

Interview der WirtschaftsWoche mit Prof. Dr. Hans-Peter Klein

„Man muss nur wissen, wo es steht“: Bildungsexperte Hans-Peter Klein kritisiert die Kompetenzorientierung der Bildungspolitik. Das Ziel sei die Hochschulreife für jeden, der einen Text lesen und verstehen kann.

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Der Iconic Turn in der Schule

Gastbeitrag von Heike Bottler

Ausgehend von der in der Pädagogik inhärenten Begriffsunbestimmtheit, die – wie die Adaptation des Gorgias-Dialoges verdeutlicht – das Dilemma zwischen Universalitätsanspruch und Wissenschaftlichkeit erzeugt, wird beispielhaft an kompetenzorientierten Vorschlägen zum Lateinunterricht verdeutlich, wie stark die Pädagogik auf die Hinwendung zum Bild, auf den iconic turn reagiert.

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