«Wir haben die Volksschule inhaltlich zerdehnt»
Interview von René Scheu mit Carl Bossard für das IWP, das Forschungsinstitut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern vom 7. Januar 2026 (gekürzte Fassung).
Interview von René Scheu mit Carl Bossard für das IWP, das Forschungsinstitut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern vom 7. Januar 2026 (gekürzte Fassung).
Mit dem Vordringen von Künstlicher Intelligenz in Schule und Unterricht nimmt auch das Gewicht privater Anbieter zu, die entsprechende Tools zur Verfügung stellen. Der folgende Beitrag diskutiert einige Aspekte des Spannungsverhältnisses zwischen öffentlichem Bildungsauftrag und privaten Akteuren auf dem Bildungsmarkt. Ein Beitrag von Dr. Burkard Chwalek
Der australische Bildungsforscher John Hattie, weltweit bekannt durch sein Metastudien zur empirischen BIldungsforschung und Publkikationen (Visible Learning) warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens. (Dt. Schulportal, 27.10.2025)
… gegen das unselige Ruhigstellen von Kleinkindern mit digitalen Medien, … durch überlastete oder uninformierte Eltern. Von Michael Felten
Was in der Schule gelehrt und wie unterrichtet wird, bestimmt inzwischen ein kleiner Bildungszirkel: bürokratisch abgeschottet, akademisch abgehoben und weitgehend abgekoppelt von der Schulwirklichkeit. Für die Lehrer, Schüler, Eltern sowie die Wirtschaft und Gesellschaft sind die Folgen verheerend. Interview von Beat Schaller mit Carl Bossard vom 10. November 2025 (sichtweisenschweiz.ch)
Warum beim Schreiben von Leitartikeln logisches Denken helfen würde. Im Spiegel vom 29.10.2025 titelt Armin Himmelrath, Künstliche Intelligenz (KI) gehöre nicht nur als Thema, sondern als technisches Hilfsmittel ins Abitur. Analoge Klausuren seien ein Irrweg. Die Argumentation ist so technikdeterministisch wie in der Sache falsch. Replik auf einen Spiegel-Leitartikel. Von Ralf Lankau
Der australische Bildungsforscher John Hattie, weltweit bekannt durch sein Metastudien zur empirischen BIldungsforschung und Publkikationen (Visible Learning) warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens. (Dt. Schulportal, 27.10.2025)
Die Kompetenz- und Outputorientierung im Bildungswesen sollten einen kategorialen Umbruch markieren. In einem Vergleich zeigt sich hingegen, dass der ausgerufene Paradigmenwechsel tatsächlich auch ein Rückgriff auf ein altes Konzept ist, nämlich auf das Bildungsprogramm der antiken Sophistik. Insofern ist fraglich, ob der gegenwärtigen Umsteuerung ein innovativer Charakter attestiert werden kann. Beitrag von Dr. Burkard Chwalek
Die Reaktionen von Bildungsforschung und Bildungspolitik auf die Ergebnisse waren in der Tat billig, dämlich und allesamt falsch. Grund: IQB Vergleichsdaten, PISA oder TIMSS Daten sind nur mit voluminösem Hintergrundwissen vorsichtig als Hinweis auf Ursachen zu verstehen. Von Prof. Dr. Rainer Dollase
Wenn das Lernen sein Gewicht verliert. Die Bildungsausgaben in der Schweiz steigen, die Lernleistungen sinken. Das erstaunt; gleichzeitig bleibt die Suche nach Gründen oberflächlich und auf der Makroebene. Das eigentliche Problem liegt im Kleinen, in der Mikroebene des Lernens. Hier entscheidet sich, ob die Schule ihren Kernauftrag erfüllt. Von Carl Bossard