Das Märchen von der voruniversitären Mathematik

PROFIL-Beitrag von Wolfgang Kühnel

Der Begriff der ‘voruniversitären Mathematik’, der heute in der empirischen Bildungsforschung herumgeistert, wird – nicht ohne ein Quentchen Satire – einer kritischen Prüfung unterzogen.

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Lehrerbildung raus aus Bologna!

Stellungnahmen zum Lehrerausbildungsgesetz NRW
– von Prof. Dr. Ursula Frost, Prof. Dr. Ulrich Heinen und Prof. Dr. Hans Peter Klein

Bei einer Expertenanhörung im Landtag NRW zur Novellierung des Lehrerausbildungsgesetzes wurden markante und denkwürdige Stellungnahmen vorgebracht.

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Wie ist die Erfolgsgeschichte der empirischen Bildungsforschung zu bewerten?

Die Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Gruschka und Prof. Dr. Eckhard Klieme im (Streit-)Gespräch mit Ulrike Jaspers über Messen im Klassenraum, Bedeutung von Erziehung, Zynismus im Unterricht und vieles mehr. In: Forschung Frankfurt, Heft 1 / 2015, S. 110 – 117

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Post-Bildung. Vom Unort der Wissenschaft

Gastbeitrag von Andreas Dörpinghaus Gegenwärtig befindet sich die Universität als Institution in einer Krise, obwohl sie im Selbstverständnis ignoriert wird. Die Krise entzündet sich an den Fragen, ob der Gedanke einer wissenschaftlichen Bildung, wie er vor allem von Wilhelm von Humboldt formuliert wird, derzeit einen Ort im Gefüge universitärer Forschung und Lehre findet und die

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Hans Brügelmann: Vermessene Schulen – standardisierte Schüler. Zu Risiken und Nebenwirkungen von PISA, Hattie, VerA und Co.

Eine Rezension von Karl-Heinz Dammer In der inzwischen kaum noch überschaubaren Literatur (auch kritischer) zum Evaluationsbusiness à la PISA hat Hans Brügelmann eine (eigentlich erstaunliche) Lücke entdeckt und gefüllt mit einer vom Umfang her (143 Seiten) gut handhabbaren, allgemeinverständlichen und zugleich differenzierten Darstellung der herrschenden empirischen Bildungsforschung und ihrer Problematik. Die Lektüre ermöglicht es Lehrkräften

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Buchtipp: Vermessene Bildungsforschung

Empirische Bildungsforschung ist im Rahmen des globalen Monitorings von Bildungssystemen zu einer florierenden Branche geworden, die inzwischen vielfältiger Kritik seitens der von diesem Paradigma herausgeforderten Erziehungswissenschaft ausgesetzt ist.

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Im Dschungel der deutschen Lehrerbildung. Die Folgen von PISA und Bologna

Die Lehrerausbildung in Deutschland präsentiert sich seit der Jahrtausendwende in den sechzehn Bundesländern in einem bisher nie gekannten Irrgarten unterschiedlichster Konzepte, Strukturen und Inhalte.

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Die Erhöhung der Abiturientenrate als kognitive Form der alchemistischen Goldherstellung

Ein Beitrag von Hans Peter Klein, Thomas Jahnke, Wolfgang Kühnel, Thomas Sonar und Markus Spindler.

Hamburgs Abiturienten mathematisch und naturwissenschaftlich klüger geworden? Nach welchen Maßstäben übertrifft das achtjährige Gymnasium das neunjährige? Eine Widerlegung der Aussagen der KESS-Studie 12.

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PISA – Wir bestimmen die Probleme

Politiker müssen stets entscheiden: Welche Probleme stellen sich? Welche sollen zuerst angegangen werden? Bei der Beantwortung dieser Fragen arbeiten den Politikern Interessengruppen zu. Man nennt dies bekanntlich Lobbyarbeit oder Politikberatung. Solche Politikberatung ist zum Beispiel das Ziel der OECD: Die ‘Zielsetzung und Arbeitsweise der OECD’ lautet: ‘Vergleichende Analysen (anzufertigen), Prognosen, Empfehlungen – Standards, peer reviews, Identifizierung von best practice – Trends, zukunftsweisende Strategien (zum Beispiel OECD Skills Strategy)’ – also all das, was Politik braucht.

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Gleichheit oder Gerechtigkeit? Ziele der Bildung und empirische Forschung

Gastbeitrag von Harro Müller-Michaels

Bildung ist nur in Widersprüchen zu denken. Auf der Grundlage gegebener Verhältnisse und vorhandener Fähigkeiten sollen Konzepte entwickelt werden, die Jugendliche befähigen, ihr zukünftiges Leben selbstbestimmt zu gestalten. Der Realität läuft ständig die Utopie voraus, die sie leitet, korrigiert und sich im Prozess der Anarbeitung selbst verändert. Ohne diese Entwürfe auf die Zukunft bekräftigte sich das Bestehende, fände Bildung nicht statt.

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