Die Entzauberung eines Mythos
Was Schulen jetzt (nicht) brauchen. Zehn Folgerungen aus der Zeit der Schulschließung und Daheimbeschulung. Gastbeitrag von Christian Bauer, München
Was Schulen jetzt (nicht) brauchen. Zehn Folgerungen aus der Zeit der Schulschließung und Daheimbeschulung. Gastbeitrag von Christian Bauer, München
Der Beitrag möchte zeigen, wie sich ökonomistische Logiken an alltäglichen Phänomenen zeigen, worauf sie zielen, wie demnach Ökonomisierung von Bildung systematisch zu verstehen ist, wie diese in der Realität durchgesetzt wird und welche Folgen das für Schule, Bildung und Demokratie hat.
oder: Die Corona-Welle reiten. Beispiel Schule und Unterricht. Viele Akteure in Bildungseinrichtungen erleben gerade ein Déjà-vu. Digitalisten und Daten-Ökonomen nutzen die Corona-Pandemie, um ihre lange bekannten Digitalisierungsstrategien und darauf aufbauende Geschäftsmodelle zu propagieren. Von Ralf Lankau
Dass die gegenwärtige Praxis des Homeschooling gerade kein Grund ist, das individualisierte, soll heißen: isolierte Lernen vor dem Bildschirm als Zukunftsperspektive auszurufen und worauf es stattdessen nun besonders ankommt, zeigt dieser lesenswerte ZEIT-Artikel.
Jetzt, wo Schulen geschlossen und der Semesterstart an den Hochschulen im Land verschoben wurde, stehen Lehrende hier wie dort vor der Herausforderung, von Präsenz- auf alternative Formate umzustellen.
Eine Replik von Wolfgang Kühnel auf den Beitrag von Olaf Köller „Sorgenkind Mathe: Nur besserer Unterricht hilft“ in der FAZ vom 1. März 2020
Mit dem vorliegenden Brief möchten die Unterzeichner ganz konkret darstellen, welche Änderungen in den Bildungsstandards im Fach Mathematik im Einzelnen notwendig sind.
Guter Unterricht ist ein anspruchsvolles Feld. Da hinein drängen mehr und mehr Akteure, Ansprüche, Amtsvorschriften. Das gefährdet das Gleichgewicht. Ein Plädoyer für die Balance im Bildungsdreieck. Von Prof. Dr. Carl Bossard
Warum die Freie Waldorfschule Überlingen am Bodensee nach gründlicher Diskussion die Gelder aus dem „Digitalpakt Schule“ NICHT in Anspruch nimmt und stattdessen eigenständige Wege auch beim Einsatz von (digitalen) Medien geht.
«Die digitalen Medien prägen unsere Welt auf umfassende Weise. Bildung bedeutet heute umso mehr, sich von ihrer Dominanz zu lösen», schreibt der Bildungswissenschaftler und Professor der Universität Zürich Roland Reichenbach in seinem Beitrag, den er dem Blog Condorcet zur Verfügung gestellt hat.