Bildungschaos in Zeiten von Corona
Der Verzicht auf Leistungsnachweise für Versetzungen und Abschlussprüfungen sowie der Glaube an die Wirksamkeit des digitalen Fernunterrichts sind nicht nur pädagogisch falsche Wege. Von Hans Peter Klein
Der Verzicht auf Leistungsnachweise für Versetzungen und Abschlussprüfungen sowie der Glaube an die Wirksamkeit des digitalen Fernunterrichts sind nicht nur pädagogisch falsche Wege. Von Hans Peter Klein
Auffallend ist, dass sich die kritischen Stimmen vor allem auf Fragen der Ausstattung („Digitalisierung“, Toiletten) und Organisation (Abstand, Lerngruppengröße, Mundschutz, Prüfungen) beziehen und so gut wie gar nicht auf Fragen der Pädagogik, pädagogischen Psychologie, Didaktik und Thematik dieser neuen Situation.
Was Schulen jetzt (nicht) brauchen. Zehn Folgerungen aus der Zeit der Schulschließung und Daheimbeschulung. Gastbeitrag von Christian Bauer, München
Der Beitrag möchte zeigen, wie sich ökonomistische Logiken an alltäglichen Phänomenen zeigen, worauf sie zielen, wie demnach Ökonomisierung von Bildung systematisch zu verstehen ist, wie diese in der Realität durchgesetzt wird und welche Folgen das für Schule, Bildung und Demokratie hat.
oder: Die Corona-Welle reiten. Beispiel Schule und Unterricht. Viele Akteure in Bildungseinrichtungen erleben gerade ein Déjà-vu. Digitalisten und Daten-Ökonomen nutzen die Corona-Pandemie, um ihre lange bekannten Digitalisierungsstrategien und darauf aufbauende Geschäftsmodelle zu propagieren. Von Ralf Lankau
Dass die gegenwärtige Praxis des Homeschooling gerade kein Grund ist, das individualisierte, soll heißen: isolierte Lernen vor dem Bildschirm als Zukunftsperspektive auszurufen und worauf es stattdessen nun besonders ankommt, zeigt dieser lesenswerte ZEIT-Artikel.
Jetzt, wo Schulen geschlossen und der Semesterstart an den Hochschulen im Land verschoben wurde, stehen Lehrende hier wie dort vor der Herausforderung, von Präsenz- auf alternative Formate umzustellen.
Eine Replik von Wolfgang Kühnel auf den Beitrag von Olaf Köller „Sorgenkind Mathe: Nur besserer Unterricht hilft“ in der FAZ vom 1. März 2020
Mit dem vorliegenden Brief möchten die Unterzeichner ganz konkret darstellen, welche Änderungen in den Bildungsstandards im Fach Mathematik im Einzelnen notwendig sind.
Guter Unterricht ist ein anspruchsvolles Feld. Da hinein drängen mehr und mehr Akteure, Ansprüche, Amtsvorschriften. Das gefährdet das Gleichgewicht. Ein Plädoyer für die Balance im Bildungsdreieck. Von Prof. Dr. Carl Bossard