Warum GenAI in der Schule mehr schadet als nutzt

Weder Denken noch Verstehen lassen sich automatisieren oder delegieren

Seit November 2022 sind Apps der „generativen Künstlichen Intelligenz“ (genAI) auf dem Markt. Wie nicht anders zu erwarten, fordern Anbieter, Wirtschaftsverbände und die üblichen Stiftungen den KI-Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen, begleitet von den üblichen Digitalenthusiasten, Influencer und „Bildungsaktivisten“. Dumm nur, dass man wenig lernt, wenn man diese „Bullshit Generatoren“ (Stallmann, 2026) im Unterricht und (Hoch)Schulen einsetzt statt sich selbst etwas zu erarbeiten. Dumm auch, dass man das schon vorher weiß, weil der KI-Hype die dritte Wiederholungen ist und lediglich kommerzielle Interessen der Tech-Monopole bedient. Aber es geht ja auch gar nicht um Bildung, sondern um Märkte und Macht(politik).

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Wenn «modern» zur Leerformel wird

Im Vorfeld von kantonal-schweizerischen Parlamentswahlen wie aktuell in Zürich lohnt sich ein Blick auf bildungspolitische Verheissungen. Rasch zeigt sich ein vertrautes Vokabular: Modern müsse Bildung sein, innovativ der Unterricht, heisst es allüberall. Modernität fungiert als Gütesiegel – nicht als pädagogische Kategorie. Von Carl Bossard.

Invitationen zum Denken – Skizzen VI/VII/VIII

In seinen „Metaphorischen Skizzen“ VI/VII/VIII befasst Norbert R. Vetter sich mit den uns begegnenden Aporien, die wir theoretisch vermeiden wollen, obwohl sie das Leben zu konstituieren scheinen. Zum Nachdenken über das Leben im Widerspruch, lädt er hier aus einer philosophisch-biologischen Perspektive ein: Aporetisches Leben – Metaphorische Skizzen VI. Weiter betrachtet er das Digitale einmal als … Weiterlesen

KI und der Bildungsauftrag von Schulen

Mit dem Vordringen von Künstlicher Intelligenz in Schule und Unterricht nimmt auch das Gewicht privater Anbieter zu, die entsprechende Tools zur Verfügung stellen. Der folgende Beitrag diskutiert einige Aspekte des Spannungsverhältnisses zwischen öffentlichem Bildungsauftrag und privaten Akteuren auf dem Bildungsmarkt. Ein Beitrag von Dr. Burkard Chwalek

Bildungsforscher warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens

Der australische Bildungsforscher John Hattie, weltweit bekannt durch sein Metastudien zur empirischen BIldungsforschung und Publkikationen (Visible Learning) warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens. (Dt. Schulportal, 27.10.2025)