Konstanten im Bildungswesen – Überlegungen zu stets wiederholten Erwartungen an die Implementierung von Technik in den Unterricht

Von Künstlicher Intelligenz erhofft man sich die Lösung zahlreicher Probleme des deutschen Schul-und Bildungswesens. Schon die vor etwa 10 Jahren ausgerufene digitale Bildungsrevolution weckte solche Erwartungen – und konnte sie nicht einlösen. Damit stellt sich die Frage, inwiefern das Vertrauen in die Verheißungen Künstlicher Intelligenz berechtigt ist. Dem geht der folgende Beitrag nach, auch mit einem kurzen Blick auf die Geschichte der Automatisierung des Unterrichts. Beitrag von Dr. Burkard Chwalek

Fachlichkeit als Bedingung mathematischer Bildung

Ein bildungstheoretisches und mathematikdidaktisches Plädoyer für einen fachlich anspruchsvollen Mathematikunterricht am Gymnasium. Von PD Dr. Nima Moshayedi, Institut für Mathematik, Universität Zürich und Kantonsschule Trogen (25. Juni 2026)

„Menschlichkeit in den Mittelpunkt: Durch Bildung KI entwaffnen!“

Professor Klaus Zierer zieht erziehungswissenschaftliche Konsequenzen aus der Enzyklika „Magnifica humanitas“ (MH) von Papst Leo XIV: „Humanistische Wende in der Pädagogik ist überfällig“. Pressemitteilung vom 28.05.2026

Wenn Alarmglocken stumm bleiben

Ein Aushilfslehrer schildert im Schweizer Monat verstörende Erfahrungen aus dem Schulalltag: schwierige Klassen, erschöpfte Lehrkräfte, eine Pädagogik auf der Flucht vor Autorität. Erstaunlich ist nicht nur der Bericht. Erstaunlich ist vor allem das Schweigen darauf. Von Carl Bossard.

Die Rückkehr der Kreidezeit

Eine Allianz von Fachleuten will in der Schweiz eine Debatte über wirksamen Unterricht, Lesenlernen und Bildungsqualität anstossen. Die Reaktion darauf zeigt allerdings vor allem eines: Wer heute systematisches Lernen verteidigt, gerät erstaunlich schnell unter Restaurationsverdacht. Das verrät viel über die heutige Diskurskultur. Von Carl Bossard.