Bildung und Digitalisierung. Lehren aus der Pandemie

Durch Covid 19 erzwungene (Hoch)Schulschließungen und Onlinelehre waren ein unfreiwilliger Praxistest für netzbasierte Lehre. Das Ergebnis vieler Studien zeigt für alle Schulformen, Alter der Probanden und Fachinhalte: Nicht Medientechnik ist entscheidend, sondern Lehrpersönlichkeit, ein gut strukturierter Unterricht und der lernförderliche Dialog der Beteiligten. Das kann zur Not zeitlich begrenzt (!) digital substituiert, der Sozialraum Schule aber nicht ersetzt werden.

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Die Kraft innerer Bilder

Die meisten Menschen lebten in den Ruinen ihrer Gewohnheiten, meinte der französische Schriftsteller Jean Cocteau. Wie aber kommen wir von inneren Ketten los? Vielleicht mit guten Geschichten – solchen, die einem helfen, sich selbst zu helfen. Eine kleine Parabel. Von Carl Bossard.

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Flucht aus dem Schulzimmer

Die Personalnot ist spürbar: Lehrerinnen reduzieren ihr Pensum, Lehrer steigen aus, Klassenverantwortliche zu finden wird schwieriger. Die Zürcher Lehrerverbände schlagen Alarm. Doch die Bildungsdirektion wiegelt ab. Ein Zwischenruf. Von Carl Bossard

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Was Hänschen nicht lernt … (Teil I)

Kritische Statements zur Digitalisierung in der Grundschule: Seit mehr als 30 Jahren wiederholen sich Diskussionen über Sinn und Unsinn von Informationstechnik in Bildungseinrichtungen. Die Pandemie mit Kontaktsperren und Schulschließungen hat die Diskussion beschleunigt. Digitaltechnik wurde in Coronazeiten ohne Diskussion flächendeckend eingesetzt. Jetzt soll daraus das „neue Normal werden, möglichst ab der Kita. Je früher desto besser – oder nicht?

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Wie viel Diversität erträgt die Schule?

Integriertsein, Dabeisein ist ein menschliches Urbedürfnis. Zugehörigkeit als humaner Anspruch gehört darum zum Grundauftrag der Schule. Doch wie divers darf eine Schulklasse sein? Die Frage ist umstritten. Ein kluges Buch analysiert das Problemfeld. Von Carl Bossard

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Online-Lehre : Bildschirme ohne Spione

Datenschutzkonforme Onlinelehre ist technisch möglich. Man muss nur die richtigen Dienst verwenden. Die Hochschulen sind dazu moralisch verpflichtet. Gastbeitrag in der FAZ vom 2. März 2022

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Weniger Bildungspathos, bitte!

Die Unterrichtssprache verändert sich. Das ist nichts Neues; neu hingegen ist das sprachliche Imponiergehabe im Bildungswesen. So wird die schulische Integration per se als Menschenrecht deklariert. Plädoyer für mehr Bescheidenheit. Von Carl Bossard

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Vom verdrängten Vormachen und Nachmachen

Das selbstgesteuerte Lernen dominiert den didaktischen Diskurs. Doch lernen wir nicht auch über das Vorgemachte, über das Mitmachen und das Nachmachen? Gedanken zu einer verpönten Urform der Pädagogik.

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«Unter zehn Kindern konnte kaum eins das Abc»

Kriege tangieren Kinder ganz besonders. Aktuell in Afghanistan. Das grosse Leid erinnert an ein humanitäres Schicksal in der Schweiz. Es ist verbunden mit Pestalozzis kurzem Wirken in Stans. Ein Erinnerungsversuch. Von Carl Bossard

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«Ach, warum habe ich nicht…?»

Unter Bedingungen der Unsicherheit entscheiden – das müssen viele. Auch Lehrerinnen und Lehrer. Sie alle kennen die Last der Kontingenz und den Stossseufzer: «Hätt’ ich doch!» Gedanken aus aktuellem Anlass. Von Carl Bossard.

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