Anpassung an eine Scheinwelt
Wie die OECD mit Pisa ein neues, an einer ökonomischen Fiktion orientiertes Bildungskonzept durchsetzen will; Silja Graupe und Jochen Krautz in: FAZ vom 6.12.2013, S. 7
Wie die OECD mit Pisa ein neues, an einer ökonomischen Fiktion orientiertes Bildungskonzept durchsetzen will; Silja Graupe und Jochen Krautz in: FAZ vom 6.12.2013, S. 7
Warum Lehrer künftig weniger wissen werden als heute und dauerndes Reformieren nur schädlich ist. Interview von Maria Zimmermann mit Konrad Paul Liessmann, Salzburger Nachrichten, 5.12.2013, Seite 3
Hüther, Precht, Fratton & Co. bei Lichte besehen. Versuch einer Bestandesaufnahme, von Roger von Wartburg (lvb in form, 2013/14-02)
Eine Zwischenbilanz der „neuen Steuerung“ im deutschen Bildungssystem, F.-O. Radtke in: Der pädagogische Blick. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, Heft 3/2013
Die magische Vervielfältigung von Studienabschlüssen im Rahmen der Bologna-Reform; Stefan Kühl in: FAZ vom 6.11.2013
Lehrern hilft es nicht, wenn ihnen gezeigt wird, wie man all das, was beim Lernen wirkt, in Faktoren zerlegt, um diese dann gestuft als Kompetenzen auszuweisen.
Glaubt man Jörg Dräger vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), kann man „Bildung wie Anzüge von der Stange“ kaufen. So jedenfalls beginnt er seinen Beitrag in der ZEIT vom 21. November 2013.
CHE empfiehlt Standardisierung der Hochschullehre durch Digitalisierung. Die Hauptforderungen: Standardisierung der Lehrveranstaltungen, Ersatz der Lehrenden durch MOOC und (Online-)Mentoren, Produktion der Kurse und Abnahme der Prüfungen durch Private. „Langfristig ist denkbar, dass Hochschulen entstehen, welche überhaupt keine eigenen Lehrangebote mehr vorhalten…“ (S. 42)
Die PIAAC–Studie weist für Deutschland insgesamt durchschnittliche und in Teilen weit unterdurchschnittliche bis deprimierende Ergebnisse aus.
Gastbeitrag von Ernst Guggolz zum CHE-Ranking
(Nachrichten aus der Chemie. Band 61, Heft 10, Seiten 1052–1052)