Schule von der Krise her denken – zur Verschiebung des Pädagogischen ins Informatische

Es ist richtig, wenn die Verantwortlichen in der Bildungspolitik in der gegenwärtigen Situation einer grassierenden Pandemie das Recht auf Bildung betonen. Es ist auch richtig, wenn sie dieses Recht in Anbetracht bereits eingetretener und weiter zu erwartender (Teil-)Schließungen von Schulen durch den Einsatz digitaler Geräte und Infrastruktur und durch temporären Distanzunterricht sicher zu stellen versuchen. Es wäre hingegen ohne Zweifel falsch, wenn dabei die Orientierung am technischen Paradigma, am computational thinking weiter Oberhand gewinnt und … Ein Beitrag von Burkard Chwalek

Die Corona-Krise zeigt, wozu die Schule eigentlich da ist

Auch im Bildungsbetrieb gibt es sie: die „ewig Morgigen“. So bezeichnet der Schweizer Pädagoge Carl Bossard in Anlehnung an Erich Kästner all diejenigen, die das Neue unkritisch begrüßen: Morgen wird alles besser. Wir brauchen nur mehr Innovation, mehr Digitalisierung, mehr Kompetenzraster, … Ein Beitrag von Nils B. Schulz

Mit der Digitalisierung der Schule Corona trotzen?

Seit Jahrzehnten hören wir die Klage, dass Deutschland bei der Computerisierung des Schulunterrichts „hinterherhinke. Deutschland sei bei der technischen Ausstattung der Schulen „rückständig“; die „Digitalisierung“ des Unterrichts sei „überfällig“; nun „räche sich“, dass wir die Digitalisierung „verschlafen“ hätten; usw. Halten wir einen Moment inne. Ein Beitrag von Prof. Dr. Peter Bender

Warum das orangenfarbene Band an den Arm jedes frei denkenden Akademikers gehört

Mit unmissverständlicher Klarheit haben unsere Väter dieses hart erkämpfte Freiheitsrecht 1848 in der ersten demokratischen Verfassung unseres Landes festgeschrieben. Dass sie dabei – grammatisch gesehen – Wissenschaft und ihre Lehre als untrennbar Eines begriffen haben, ist ein bedenkenswerter Umstand. 

Vor CORONA: 2. Regionalgruppentreffen Rhein/Ruhr – Mitgliederzahlen steigen…

„Rückgrat zeigen – Handlungsspielräume nutzen!“, so lautete die Überschrift des 2. GBW-Regionalgruppentreffens Rhein/Ruhr, das nach einer beeindruckend einhelligen Bestandsaufnahme bildungspolitischer Fehlentwicklungen durch die Teilnehmenden des 1. Treffens („Free the hamster!“, Oktober 2019) nun direkt praktische Schwerpunkte setzte. Denn im Anschluss an das Sichtbarwerden von Zusammenhängen und Hintergründen unserer belastenden Erfahrungen im Alltag des Bildungssystems stellt … Weiterlesen

Schule und Bildung in Pandemie-Zeiten

Home Schooling statt Schule? In den ersten Monaten der Pandemie konnte man glauben, dass es sich bei dem Gros der Bildungspolitiker fast aller Parteien um Lobbyisten und Angestellte der großen IT-Konzerne handele, welche die junge Bevölkerung mit digitalen Endgeräten zu überhäufen, den Lehrern digitale Fortbildungen und Rechenschaftspflicht über Fernunterricht. Ein Beitrag von Eberhard Keil.

„Die Geister, die wir rufen …“ – Bildungspolitik und soziale Spaltung

Nicht erst seit Corona ist das deutsche Bildungssystem einem Dauerfeuer multipler Begehrlichkeiten ausgesetzt, das die Überforderungstendenzen schulischer Arbeit seit Jahren nachhaltig speist.

Offensive Digitale Schultransformation – 7 Handlungsempfehlungen – kritische Anmerkungen zum Positionspapier der Gesellschaft für Informatik (GI)

Ein Kommentar von Dr. Burkard Chwalek Inmitten der Corona-Krise und in den durch die Pandemie verursachten Fernunterricht hinein legt die Gesellschaft für Informatik (GI) ein von zahlreichen Organisationen unterzeichnetes Positionspapier zur sog. digitalen Bildung vor. Zentrales Anliegen ist, die digitale Schultransformation mit Nachdruck voranzutreiben. Der folgende Kommentar prüft die Stichhaltigkeit der Argumentation des Papiers und … Weiterlesen