„Kernkompetenz Flexibilität“
Schulen sind in der Corona-Krise gegen Übergriffe aus der Wirtschaft nur „bedingt abwehrbereit“. Eine polemische Betrachtung in aufklärerischer Absicht.
Schulen sind in der Corona-Krise gegen Übergriffe aus der Wirtschaft nur „bedingt abwehrbereit“. Eine polemische Betrachtung in aufklärerischer Absicht.
Der Angst vor dem Fertigen mit dem permanenten Umbau steht der Mut zu pädagogischen Konstanten gegenüber. Bildung oszilliert zwischen diesen beiden Polen. Ein Zwischenruf. Von Carl Bossard.
Homeoffice heisst die neue Betriebsform, auch in den Schulen. Unterricht erhält einen digitalen Schub. Die Euphorie ist gross; vergessen geht, dass Bildung auch Beziehungsgeschehen ist. Zeit für eine pädagogische Reflexion. Von Carl Bossard.
Digitales Lernen erweist sich in der Corona-Quarantäne als wichtiges Werkzeug. Manche wollen es nun ins Zentrum des Schulalltags rücken. Gefordert wird Lernen 4.0. Was dabei nicht vergessen gehen darf. Von Carl Bossard.
Stellungnahme zum „Landtagsbericht zu Entwicklungsstand und Qualität der Lehrerausbildung 2020“ von Prof. Dr. Jochen Krautz
Laut werden die Stimmen, wenn es um die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler geht. Gerade die Pandemie-Welle gibt den Anlass, Schule als die zentrale Bildungsinstitution unserer Bundesrepublik „neu“ zu denken – auch nach der Corona-Krise.
Auffallend ist, dass sich die kritischen Stimmen vor allem auf Fragen der Ausstattung („Digitalisierung“, Toiletten) und Organisation (Abstand, Lerngruppengröße, Mundschutz, Prüfungen) beziehen und so gut wie gar nicht auf Fragen der Pädagogik, pädagogischen Psychologie, Didaktik und Thematik dieser neuen Situation.
Erschienen im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7.4.2020, Seite 10, unter „Mein Standpunkt“. Ein Beitrag von Georg Haiduk. In Zeiten, in denen im Bildungssystem arbeitende Menschen durch soziale Isolation kaum umhinkommen können, die bunten digitalen „Gimmicks“ finanzstarker Technologieunternehmen vorschnell als Entlastung und Gewinn im Quarantänealltag zu feiern, gerät schnell aus dem Blick, in welchem gesellschafts-politischen Kontext … Weiterlesen
Eine Replik von Marc Mattiesson auf den Beitrag von Tobias Peter „Fortschritt fehlt“ in der Frankfurter Rundschau vom 19. Oktober 2019, zuerst veröffentlicht als gekürzter Leserbrief in der FR am 07. November 2019. Obwohl der unwissenschaftliche Ursprung der PISA-„Studie“ mittlerweile von zahlreichen Autoren herausgearbeitet und betont wurde und bei kritischen Beobachtern des Bildungssystems sogar seit … Weiterlesen
Der Beitrag möchte zeigen, wie sich ökonomistische Logiken an alltäglichen Phänomenen zeigen, worauf sie zielen, wie demnach Ökonomisierung von Bildung systematisch zu verstehen ist, wie diese in der Realität durchgesetzt wird und welche Folgen das für Schule, Bildung und Demokratie hat.