Didaktisierung statt Digitalisierung!

Auffallend ist, dass sich die kritischen Stimmen vor allem auf Fragen der Ausstattung („Digitalisierung“, Toiletten) und Organisation (Abstand, Lerngruppengröße, Mundschutz, Prüfungen) beziehen und so gut wie gar nicht auf Fragen der Pädagogik, pädagogischen Psychologie, Didaktik und Thematik dieser neuen Situation.

Schöne neue digitale Schulwelt

Erschienen im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7.4.2020, Seite 10, unter „Mein Standpunkt“. Ein Beitrag von Georg Haiduk.   In Zeiten, in denen im Bildungssystem arbeitende Menschen durch soziale Isolation kaum umhinkommen können, die bunten digitalen „Gimmicks“ finanzstarker Technologieunternehmen vorschnell als Entlastung und Gewinn im Quarantänealltag zu feiern, gerät schnell aus dem Blick, in welchem gesellschafts-politischen Kontext … Weiterlesen

Was uns PISA beschert hat

Eine Replik von Marc Mattiesson auf den Beitrag von Tobias Peter „Fortschritt fehlt“ in der Frankfurter Rundschau vom 19. Oktober 2019, zuerst veröffentlicht als gekürzter Leserbrief in der FR am 07. November 2019. Obwohl der unwissenschaftliche Ursprung der PISA-„Studie“ mittlerweile von zahlreichen Autoren herausgearbeitet und betont wurde und bei kritischen Beobachtern des Bildungssystems sogar seit … Weiterlesen

Grundlagentext zur Ökonomisierung der Bildung

Der Beitrag möchte zeigen, wie sich ökonomistische Logiken an alltäglichen Phänomenen zeigen, worauf sie zielen, wie demnach Ökonomisierung von Bildung systematisch zu verstehen ist, wie diese in der Realität durchgesetzt wird und welche Folgen das für Schule, Bildung und Demokratie hat.