Digitale Drogen

Viel ist in letzter Zeit von der Digitalisierung der Bildung die Rede, ein österreichisches Bundesland hat gleich ein «Jahr der digitalen Bildung» ausgerufen … ( Neue Zürcher Zeitung vom 1.2.2017)

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Post-Bildung. Vom Unort der Wissenschaft

Gastbeitrag von Andreas Dörpinghaus. Erschienen in: Forschung & Lehre 7/14

Mit der Bologna-Reform wurde ein Systemwechsel der Universität vollzogen. Bildung und Wissenschaft wurden marginalisiert und ökonomische Gesichtspunkte leiten die Bewertung von Wissenschaft. Eine kritische Analyse.

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Bildungspolitik als Scheer-Holding Value*

Was passiert, wenn Bildungspolitik maßgeblich von Wirtschaftsvertretern und IT-Lobbyisten konzipiert wird, zeigt exemplarisch der Digitalpakt#D des BMBF. Der Bildungsföderalismus der Länder wird unterlaufen, das Grundgesetz bei Bedarf umgangen und Grundrechte der Lehrerinnen und Lehrer ausgehebelt. Dafür sitzen Vertreter der IT-Wirtschaft in den Beratungsgremien und können ihre Vorstellung von „digitaler Bildung und Unterricht“ durchsetzen.

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Alle Jahre wieder: PISA-Studie als Zahlenzauber

Alle drei Jahre werden neue PISA-Zahlen publiziert, deren wissenschaftliche Relevanz behauptet, aber mehrfach widerlegt ist. Gleiches gilt für die pädagogische Relevanz oder Rankings, die eher dem statistischen Zufall als gemessener Leistungen geschuldet sind. Die Zahlen von 2015 sind nicht einmal methodisch valide vergleichbar, weil erstmals ausschließlich am Computer getestet wurde. Aber „the show must go on“, damit die Testindustrie weiter floriert. Ein paar Pressestimmen.

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PISA 2015 – Reformpopulismus mit Zahlen.

Wenn man eine aktuell modische Vokabel benutzt, dann müsste man PISA (stets und immer) als „populistische“ Aufbereitung von Daten bezeichnen – nicht mehr und nicht weniger. Beispiele gefällig? Von Rainer Dollase.

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Die schiefe Norm von Pisa

Die OECD-Schulvergleichsstudie lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor und schon gar nicht die von 2015.Von Eberhard Keil

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Fortschritt oder Reformeifer? Streit um den Lehrplan 21

Interview von Walter Bernet und Marc Tribelhorn für die NZZ, 24.11.2016 mit Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren und dem Lehrplan-21-Kritiker und Lehrer Alain Pichard.

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Digitalpakt mit befremdlichem Gepäck?

Lernsoftware soll Daten von Schülern und Lehrkräften ausspionieren. Gastbeitrag von Monika Reusmann

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Wie könnte eine linke Bildungspolitik aussehen?

Ein Gastbeitrag von Fitzgerald Crain, Mitglied der Bildungsgruppe des „Denknetz“

Dieser Text ist der Versuch, am Beispiel der Volksschule nachzuvollziehen, wie sich Bildung und Bildungspolitik in der Schweiz seit der Annahme des Bildungsartikels 2006 entwickelt haben, wie sie sich in Zukunft weiter entwickeln könnten und welches die Position einer linken Partei sein könnte.

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Die Trivialisierung der Studierenden

Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz drohen in die Kompetenzfalle zu tappen

Erschienen in: PROFIL, Magazin des Deutschen Philologenverbandes, Ausgabe 10/ 2016

Kompetenz scheint zum neuen Lieblingswort der Hochschulpolitiker zu werden. Im aktuellen Entwurf für eine gemeinsame Erklärung von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zur Studienreform heißt es, dass die Hochschulen zu einem »durchgängig kompetenzorientierten Verständnis von Studiengängen« übergehen sollten.

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