Seifenblasen mit Kollateralschäden

Einer Beilage der Süddeutschen Zeitung (Lernen, 10. November 2011) war zu entnehmen, dass es in Deutschland derzeit knapp 16.000 Studiengänge gäbe. „Arbeitgeber formulieren über ihre Verbände Anforderungen, was künftige Arbeitnehmer können sollen. (…) Deshalb entwickeln sie [die Fachhochschulen und Universitäten] fortwährend neue, passgenaue Studiengänge.“

Vortrag: Wa(h)re Bildung

Bildung gerät zunehmend unter den Druck von Kennzahlen, „Output“-Kriterien und unpädagogischem Effizienzdenken. Schulen und Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Der Staat zieht sich aus der Verantwortung, Konzerne diktieren die Bildungsinhalte. Und am wenigsten geht es um die Schüler. Vortrag Jochen Krautz, 23.11.2011

„Gehalt von Uni-Präsidenten zu hoch?“

„Viele Präsidenten und Vizepräsidenten von niedersächsischen Hochschulen verdienen zu viel Geld. Künftig soll die zuständige Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) die Grenzen strikter einhalten. Das hat jetzt der zuständige Ausschuss des Landtags in einer vertraulichen Sitzung beschlossen – und sich damit die Kritik des Landesrechnungshofes angeeignet.“

25./26. November 2011 – Symposion in Köln: „Verschwinden in der Sichtbarkeit – Demokratie setzt aus“

Inmitten immer sichtbarer präsentierter Initiativen von Demokratie wie Volksbefragungen, Sozialwahl, Bürgerengagement, Bürgerproteste etc. werden demokratische Prozesse konterkariert durch Formen politischer Macht, die Bürgerwillen diskreditieren, das Parlament umgehen und Lobbyismus begünstigen. Gehört Partizipation bereits selbst zu den gesteuerten Inszenierungen der Postdemokratie oder kann sie noch einen eigenen Anspruch markieren? Oder muß nicht erst wieder der Raum … Weiterlesen