Gegen die Ökonomisierung der Bildung
Bildung ist mehr als Kompetenzorientierung. Sie lässt sich nicht in Schemata pressen, normieren und skalieren. Das zeigt eine Publikation von Thomas Philipp. Von Prof. Dr. Carl Bossard
Bildung ist mehr als Kompetenzorientierung. Sie lässt sich nicht in Schemata pressen, normieren und skalieren. Das zeigt eine Publikation von Thomas Philipp. Von Prof. Dr. Carl Bossard
Die Studie weist empirisch nach, inwiefern z. B. die statistische Produktivmachung „Risikokindern“ sowie die damit einhergehenden Transformation der hiesigen Bildungs- und Erziehungsbegriffe als biopolitische Strategien zu verstehen sind.
Ergänzender Kommentar zu den Artikeln von Carl Bossard. Von Beat Kissling
Ein Physikprofessor aus Deutschland wird in Australien von seiner Universität verklagt, weil er sich kritisch zur Zulassungspraxis ausländischer Studierender geäußert hat.
Die PISA-Studie weist schwerwiegende Mängel auf. Von Rainer Bölling
Tatsächliche Kosten des Digitalpakt Schule und verdeckte Interessen. Zu einer Studie der GEW und den (finanziellen) Folgen für Schulen. Von Ralf Lankau
Die Freiheit der Lehrpersonen stärken, die Bürokratie reduzieren: Das wäre zwingend notwendig. Statt mehr Vorschriften bräuchte es gemeinsame pädagogische Prinzipien; sie haben eine hohe Wirkkraft. Von Carl Bossard.
Hans-Jürgen Bandelt, Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Wissen, hat sich in den letzten Jahren mit den Wirkungen der Kompetenzorientierung auf den schulischen Unterricht in Mathematik auseinandergesetzt. In seinem Beitrag für den Condorcet-Blog stellt er die Transformation des Bildungssystems in einen größeren Rahmen. (Erstpublikation in: Condorcet)
Learning Analytics, das Sammeln und Analysieren von großen Datenmengen der Lernenden, sorge für „neue Selektivität“ und betone „Ungleichheit“. Davor warnte Privatdozentin Sigrid Hartong bei einem Expertengespräch des GEW-Hauptvorstandes. Beitrag von Matthias Holland-Letz in: Erziehung und Wissenschaft (E&W) Heft 11/2019, S. 32-33
Der Philologenverband Baden-Württemberg hat im März 2019 ein Positionspapier zur Digitalisierung im Bildungsbereich vorgelegt.