«Die Vordenker der Bildung und ihr Versagen»
Zum reformkritischen Beitrag der NZZ am Sonntag vom 23. Juni 2024. Von Carl Bossard
Zum reformkritischen Beitrag der NZZ am Sonntag vom 23. Juni 2024. Von Carl Bossard
Die Primarschule steckt in Atemnot. Alles ist wichtig geworden. Doch für das zukunftsfähig Wichtige fehlt vielfach die Zeit. Gleichzeitig verliert sich der Bildungsdiskurs in Oberflächenphänomenen. Eines kommt kaum zur Sprache: wirksames Lernen. Plädoyer für eine (Rück-)Besinnung aufs Unterrichten. Von Carl Bossard
In einer Gesellschaft, die nach Orientierung und Halt sucht, ist der Ruf nach neuer Autorität in der Schule laut geworden. Doch das Autoritäre der alten Autorität kann es nicht sein. Der Pädagoge Carl Bossard plädiert im Interview mit Stephan Leimgruber für Leadership mit Glaubwürdigkeit im Dialog. In: Sonntag | Doppelpunkt | Ferment , NR. 24, 12. Juni 2024, S. 18-19.
Darüber spricht Yves Bossart mit dem renommierten Bildungsforscher Roland Reichenbach, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich (SRF 2024).
Digitale Medien sind Informationsträger, die mit digitalen Techniken, u.a. algorithmisch oder mit „generativer Intelligenz“ arbeiten. Das Problem besteht u.a. darin, dass Bilder nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können und der Rezipient den Wahrheitsgehalt von Texten mit wissenschaftlichen Methoden überprüfen müsste. Ein Gastbeitrag von Stephan Schimmelpfennig (zuerst erschienen in: HLZ 6/21 S.18-19)
Ein Viertel aller 15-Jährigen kann nur ungenügend lesen. Nicht dass die Jugendlichen Analphabeten wären: Das Kernproblem mangelnder Lesekompetenz liegt beim Verstehen. Von Carl Bossard, in: NZZ 05. April 2024, S. 18.
Der Absturz bei der Lesekompetenz der Schweizer Schülerinnen und Schüler hat die Experten auf den Plan gerufen. Sie propagieren radikale Strukturreformen. So wollen sie den Defiziten entfliehen, die sie mitverursacht haben. Doch es fehlt nicht an den Strukturen, es fehlt an der Wirksamkeit der Schule. Von Carl Bossard
Regierungen weltweit verbannen Smartphones aus den Schulen und reduzieren den Einsatz von Tablets in Kitas und Schulen. US-Behörden klagen gegen IT-Konzerne. Deutschland investiert – in digitale Endgeräte…
„Als 55jähriger Gymnasiallehrer mit den Fächern Geschichte und Religion habe ich alle Reformen der Bildungspolitik in NRW der vergangenen 25 Jahre mitvollzogen. Und nun warte ich gerade auf meine mögliche Zwangsabordnung an eine Grundschule wie jeder und jede 10. (!) Kollege/in an meiner Schule im Münsterland auch. Dies hat in mir den Entschluss reifen lassen, … Weiterlesen
Jugendliche sollen nicht länger „Versuchskaninchen in einem digitalen Experiment“ sein verspricht der sozialdemokratische Minister für Kinder und Bildung, Mattias Tesfaye, aus Dänemark. Dazu publiziert sein Ministerium eine Reihe vom Empfehlungen zum Umgang mit und dem Einsatz von digitalen Endgeräten in der Schule und in der Freizeit. Kommentar von Ralf Lankau zu den Empfehlungen aus Dänemark.