Das Schulkind als postmoderner Einzeller?

Das Tandem „Lehren und Lernen“ gilt vielen als überholt. Im Zentrum steht für sie das selbstbestimmte Lernen des Kindes. Nun kündet sich aber eine (Wieder-)Entdeckung des Lehrens an. Von Carl Bossard.

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Misstrauen statt Dialog

Ein Instrument der Fremdsteuerung von Bildungseinrichtungen – die Ausrichtung von Lehr- und Lernprozessen an fachfremden Parametern der Ökonomie und unsinnigen Kennzahlen – sind die derzeit praktizierten Lehrevaluationen an Hochschulen. Sie sind ein Musterbeispiel der Dekonstruktion einer ihrem Wesen nach sozialen und dialogischen Einrichtung. Das Ziel ist die Standardisierung, Steuerung und Hierarchisierung von Lehre und Unterricht.

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Bundestagswahl 2021: Politisches Schweigen zur Schuldigitalisierung

Von Bernd Schoepe Keine Partei scheint auch nur irritiert davon zu sein, dass die Digitalisierung nun in Gänze und zentralisiert gesteuert von der Schule und dem Lehren und Lernen Besitz ergreifen soll. Es gibt 2021 schlichtweg keine Partei, die keine Laptops und sonstiges Digitalequipment für alle, Schüler*innen und Lehrer*innen, fordert. So soll scheinbar nicht nur

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Druckfrisch: Autonom und mündig am Touchscreen

Jetzt lieferbar: Das neue Buch aus dem Beltz-Verlag für eine konstruktive Medienarbeit in der Schule – mit Beiträgen von Fachautorinnen und Fachautoren und Praxis berichten von Schülern, Eltern und Lehrkräften.

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Ist das Kompetenz oder kann das auch weg?

Seit Einläutung des Bolognaprozesses 1999 und der ersten PISA-Studie von 2000 hat ein Begriff im deutschen Bildungswesen einen fulminanten Aufstieg zu verzeichnen wie kaum ein anderer vor ihm: Kompetenz.

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Ludwig XIV. oder Ludwig 14?

Vereinfachen, um besser zu verstehen. Das ist vielerorts die Devise. Auch im Louvre zu Paris. Notwendig oder zeittrendig? Unzeitgemässe Gedanken zum Verstehen-Lehren. Von Carl Bossard

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Menschenrecht auf Bildung oder Biopiraterie? – Über die Verletzung des grundlegenden Rechts auf Bildung

Erst wenn das Menschenrecht auf Bildung verwirklicht ist, ist Menschenrechtsbildung als Bildung über Menschenrechte überhaupt erst möglich. Das Menschenrecht auf Bildung ist somit Gegenstand wie zugleich Grundbedingung der Menschenrechtsbildung.

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Schule und Corona: Kinder und Jugendliche in der Krise

Zwei informative und lesenswerte Beiträge von Prof. Dr. Armin Bernhard und Jochem Schirp richten den Fokus auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Zuge von Homeschooling und Digitalisierung.

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Vernachlässigte pädagogische Grundfragen in der gegenwärtigen Krisen-Bildungspolitik

Die durch das Corona-Virus verschärfte gesellschaftliche Krise wirft eine Vielzahl päd­agogi­scher/bildungspolitischer Grundfragen auf, die von den bildungspolitischen Akteurinnen und Ak­­teuren bis hin zu Bündnis 90/Die Grünen und zur Linkspartei kaum thematisiert werden, ob­gleich jene existenzieller Natur sind.

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Kompetenzorientierter Ethikunterricht bildet?

Die in der Sache zwar einstimmigen, aber in der abschließenden Beurteilung kontroversen Beiträge von Remme und Kirschner/Petermann erörtern den baden-württembergischen Bildungsplan Ethik unter der Fragestellung, ob ein kompetenzorientierter Ethikunterricht den in der Kompetenzdebatte eingeforderten Bildungsanspruch einlösen könne.

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