Dialogisches vor Digitalem!
Digitales Lernen erweist sich in der Corona-Quarantäne als wichtiges Werkzeug. Manche wollen es nun ins Zentrum des Schulalltags rücken. Gefordert wird Lernen 4.0. Was dabei nicht vergessen gehen darf. Von Carl Bossard.
Digitales Lernen erweist sich in der Corona-Quarantäne als wichtiges Werkzeug. Manche wollen es nun ins Zentrum des Schulalltags rücken. Gefordert wird Lernen 4.0. Was dabei nicht vergessen gehen darf. Von Carl Bossard.
Der Verzicht auf Leistungsnachweise für Versetzungen und Abschlussprüfungen sowie der Glaube an die Wirksamkeit des digitalen Fernunterrichts sind nicht nur pädagogisch falsche Wege. Von Hans Peter Klein
Auffallend ist, dass sich die kritischen Stimmen vor allem auf Fragen der Ausstattung („Digitalisierung“, Toiletten) und Organisation (Abstand, Lerngruppengröße, Mundschutz, Prüfungen) beziehen und so gut wie gar nicht auf Fragen der Pädagogik, pädagogischen Psychologie, Didaktik und Thematik dieser neuen Situation.
Was Schulen jetzt (nicht) brauchen. Zehn Folgerungen aus der Zeit der Schulschließung und Daheimbeschulung. Gastbeitrag von Christian Bauer, München
Dass die gegenwärtige Praxis des Homeschooling gerade kein Grund ist, das individualisierte, soll heißen: isolierte Lernen vor dem Bildschirm als Zukunftsperspektive auszurufen und worauf es stattdessen nun besonders ankommt, zeigt dieser lesenswerte ZEIT-Artikel.
Bildung ist mehr als Kompetenzorientierung. Sie lässt sich nicht in Schemata pressen, normieren und skalieren. Das zeigt eine Publikation von Thomas Philipp. Von Prof. Dr. Carl Bossard
Die Studie weist empirisch nach, inwiefern z. B. die statistische Produktivmachung „Risikokindern“ sowie die damit einhergehenden Transformation der hiesigen Bildungs- und Erziehungsbegriffe als biopolitische Strategien zu verstehen sind.
Ergänzender Kommentar zu den Artikeln von Carl Bossard. Von Beat Kissling
Ein Physikprofessor aus Deutschland wird in Australien von seiner Universität verklagt, weil er sich kritisch zur Zulassungspraxis ausländischer Studierender geäußert hat.
Die PISA-Studie weist schwerwiegende Mängel auf. Von Rainer Bölling