Im Hamsterrad – Schule zwischen Überlastung und Anpassungsdruck
Wer heute in Schulen arbeitet und einmal versucht, sich selbst über die Schulter zu schauen, ist mindestens irritiert, welche unproduktive Geschäftigkeit dort herrscht.
Wer heute in Schulen arbeitet und einmal versucht, sich selbst über die Schulter zu schauen, ist mindestens irritiert, welche unproduktive Geschäftigkeit dort herrscht.
Der vorliegende Beitrag problematisiert das Lehren und Lernen in altersheterogenen Lerngruppen aus einer systematisch-skeptischen Perspektive.
Beschnittene Mitbestimmung, fehlende Transparenz, Abschaffung des Kodex für Gute Arbeit und gruseliges Verantwortungswirrwarr Ein Kommentar von Monika Reusmann In erster Lesung des Gesetzes zur Änderung des Hochschulgesetzes Ende Januar 2019 vor dem NRW-Landtag wurde deutlich, dass Ministerin Pfeiffer-Poensgen (Ministeriums für Kultur und Wissenschaft MKW) ihre Idee einer privatisierten Hochschullandschaft NRW durchsetzen möchte. Folgende Themenbereiche … Weiterlesen
Dem sogenannten Fachbereich Humanwissenschaften der TU Darmstadt stehen tiefgreifende Strukturveränderungen bevor. Davon betroffen ist insbesondere das Fachgebiet Allgemeine Pädagogik.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer über die wissenschaftsgeschichtlichen Hintergründe eines neoliberalen Herrschaftsinstruments.
Ein Streitgespräch mit Dr. Matthias Burchardt und Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Termin: Mittwoch, 20. März 2019 (19 Uhr)
Ort: Karl Rahner Akademie Köln
Gastbeitrag von Harro Müller-Michaels
Die Entscheidungen für einen neuen „Qualitätspakt Lehre“ stehen an. Wichtig wären dabei auch Überlegungen zur Neuorientierung der Studieneingangsphase. Wäre dafür vielleicht die Idee der Gründung von Colleges ein Beitrag für eine strukturierte Förderung der Lehre? Ein Vorschlag.
Eile und Hektik halten Einzug in die Schule – und mit ihnen der Effizienz-imperativ. Doch Lernen lässt sich nicht beschleunigen. Schule braucht Zeit. Eine Erinnerung an ihren Ursprung.
Ein Gastbeitrag von Gerhard Steiner (Universität Basel)
Das Thesenpapier „Im Würgegriff von Lehrplan 21“ ist meine Reaktion auf die Erstveröffentlichung dieses Reformvorhabens (mit seinen über 2000 zu erwerbenden Teilkompetenzen – übrigens ohne dass klar wird, was unter „Kompetenzen“ zu verstehen ist).
Die fortschreitende Digitalisierung, die Test- und Evaluationseuphorie und die Kompetenzorientierung der Neuen Lernkultur, wie sie Christoph Türcke in seinem Buch „Lehrerdämmerung“ nennt, haben innerhalb von knapp fünfzehn Jahren ein ganzes Berufsfeld industrialisiert und die Schule in eine Lernfabrik verwandelt.