Digitalisierung als Heilslehre
Über das Missverständnis von Medientechnik im Unterricht, in: Schule im Blickpunkt 2016/2017, Heft 3, S. 8-10, Landeselternbeirat Baden-Württemberg
Über das Missverständnis von Medientechnik im Unterricht, in: Schule im Blickpunkt 2016/2017, Heft 3, S. 8-10, Landeselternbeirat Baden-Württemberg
Die Universitäten haben in den letzten anderthalb Dekaden einen radikalen Umbau, euphemistisch Modernisierungsschub genannt, zum „Reformhaus“ erfahren. Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt (Universität Hamburg) und PD Dr. Axel Bernd Kunze (Universität Bonn und Evgl. Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Leverkusen)
Gastbeitrag von von Hans Peter Klein und Rainer Kaenders in der Wirtschaftswoche, 13. Februar 2017
1. Frankfurter (In-)Kompetenzkonferenz. Universitätsklinikum Frankfurt, Audimax, Haus 20, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt, 7. und 8. Juli 2017
Viel ist in letzter Zeit von der Digitalisierung der Bildung die Rede, ein österreichisches Bundesland hat gleich ein «Jahr der digitalen Bildung» ausgerufen … ( Neue Zürcher Zeitung vom 1.2.2017)
Gastbeitrag von Andreas Dörpinghaus. Erschienen in: Forschung & Lehre 7/14
Mit der Bologna-Reform wurde ein Systemwechsel der Universität vollzogen. Bildung und Wissenschaft wurden marginalisiert und ökonomische Gesichtspunkte leiten die Bewertung von Wissenschaft. Eine kritische Analyse.
Was passiert, wenn Bildungspolitik maßgeblich von Wirtschaftsvertretern und IT-Lobbyisten konzipiert wird, zeigt exemplarisch der Digitalpakt#D des BMBF. Der Bildungsföderalismus der Länder wird unterlaufen, das Grundgesetz bei Bedarf umgangen und Grundrechte der Lehrerinnen und Lehrer ausgehebelt. Dafür sitzen Vertreter der IT-Wirtschaft in den Beratungsgremien und können ihre Vorstellung von „digitaler Bildung und Unterricht“ durchsetzen.
Alle drei Jahre werden neue PISA-Zahlen publiziert, deren wissenschaftliche Relevanz behauptet, aber mehrfach widerlegt ist. Gleiches gilt für die pädagogische Relevanz oder Rankings, die eher dem statistischen Zufall als gemessener Leistungen geschuldet sind. Die Zahlen von 2015 sind nicht einmal methodisch valide vergleichbar, weil erstmals ausschließlich am Computer getestet wurde. Aber „the show must go on“, damit die Testindustrie weiter floriert. Ein paar Pressestimmen.
Wenn man eine aktuell modische Vokabel benutzt, dann müsste man PISA (stets und immer) als „populistische“ Aufbereitung von Daten bezeichnen – nicht mehr und nicht weniger. Beispiele gefällig? Von Rainer Dollase.
Die OECD-Schulvergleichsstudie lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor und schon gar nicht die von 2015.Von Eberhard Keil