„Bescheidwissenschaft aus dem Schlaumeyeratelier.mov“
Auf diesen Youtube Film hat uns ein Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Wissen aufmerksam gemacht. Wir empfehlen ihn der ernsthaften Betrachtung und sparen uns jeden weiteren Kommentar.
Auf diesen Youtube Film hat uns ein Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Wissen aufmerksam gemacht. Wir empfehlen ihn der ernsthaften Betrachtung und sparen uns jeden weiteren Kommentar.
„In sechs Semestern zum Turbo-Abschluss und ab in den Job – das war die Idee der Bologna- Reform. Heute, 13 Jahre nach Bologna, zeigt sich: An den Unis wurde nichts besser, aber vieles schlechter.“
„Die Hälfte aller staatlich geförderten Theater, Museen oder Bibliotheken in Deutschland könne geschlossen werden. Das behaupten vier ausgewiesene Experten in einem Beitrag für den SPIEGEL. Dieter Haselbach (Leiter des Zentrums für Kulturforschung bei Bonn), Armin Klein (Professor für Kulturmanagement in Ludwigsburg), Pius Knüsel (Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia) und Stephan Opitz (Leiter des Referats für Kulturelle Grundsatzfragen im Bildungsministerium von Schleswig-Holstein) sind davon überzeugt, dass die Forderung „Kultur für alle“ gescheitert sei“.
Memorandum „Für eine Erneuerung der Ökonomie.“ und Stellungnahme von Eltern (KED) gegen die Ökonomisierung der Bildung
„An unseren Unis lehren Dozenten, die für ihre Lehrveranstaltungen in etwa so wenig verdienen wie das Reinigungspersonal des Instituts.“
In einem öffentlichen Vortrag, den der Soziologe Michael Hartmann im Rahmen der Juniorakademie im Gymnasium von Achern gehalten hat, beschreibt er unter dem Titel „Arm und reich in Deutschland“ einen gesellschaftlichen Skandal und läßt dessen bildungspolitische Relevanz hervortreten.
„An seinen eigenen Zielen gemessen, muss der Bologna-Prozess als gescheitert gelten. Schlimmer noch: Es drohen uns akademische Monokultur, verschulte Studiengänge, soziale Rücksichtslosigkeit und geistige Verödung. Bologna muss daher tief greifend reformiert werden. Oder europaweit beerdigt.“
„Das bertelsmannsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) – ein maßgeblicher Propagandist der „unternehmerischen Hochschule“ und hauptverantwortlich für die Zerstörung der sich selbstverwaltenden Hochschule – spürt, dass die Hochschulräte in die Kritik geraten sind….Was liegt also näher, als dass das CHE eine Gegenoffensive startet und einige Vorsitzende von Hochschulräten ein „Positionspapier“ schreiben lässt, mit dem die parlamentarische Debatte bestimmt werden soll. Bertelsmann lässt also – bildlich gesprochen – die Frösche fragen, ob der Sumpf trocken gelegt werden soll.“
„Wäre es nicht schön, es gäbe eine Bildungspolitik, die sich an der Förderung von Kindern und Jugendlichen orientiert und nicht ausschließlich am stetig schrumpfenden Finanzbudget? Sich dies vorzustellen, geht unter gegebenen Umständen nur mit viel Phantasie.“
„Viele Präsidenten und Vizepräsidenten von niedersächsischen Hochschulen verdienen zu viel Geld. Künftig soll die zuständige Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) die Grenzen strikter einhalten. Das hat jetzt der zuständige Ausschuss des Landtags in einer vertraulichen Sitzung beschlossen – und sich damit die Kritik des Landesrechnungshofes angeeignet.“