Angedockt und eingeloggt

Für knapp 33 Tausend Euro im Jahr kann man seine Kinder in einem privaten Internat in Oberbayern beschulen lassen, in dem nicht nur die „Kreidezeit“ (Wandtafel und Tafelkreide) beendet wurde, sondern 2013 das erste Abitur ohne Stift und Papier abgelegt werden kann. Das bedeutet: Die „Zukunft des Lernens“ liegt zeitlich – hinter uns.

„Viele Studenten, wenig Lehrlinge – Akademiker werden zum Problem“

„Immer mehr junge Leute wollen studieren. An den Universitäten tummelten sich 2010 2,22 Millionen Studierende. Die Folge davon: den Industriebetrieben, Handwerkern und Dienstleistungsfirmen gehen die Lehrlinge aus“

Uni-Ranglisten: Widerstand gegen den Unfug des „Rankings“

„Nach der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) hat nun auch der Verband der Historiker Deutschlands (VHD) sich gegen das Universitäts-“Ranking“ des Gütersloher „Centrums für Hochschulentwicklung“ (CHE) ausgesprochen. Wie schon im Jahr 2009 beabsichtigt das CHE eine Befragung von Professoren und Studenten der Geschichte, die Auswertung von Drittmitteleinwerbungen und Promovendenzahlen, um damit und aus anderen Kennziffern … Weiterlesen

„Umfassendes Plädoyer für Open Access im Wissenschaftsbereich“

„Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ spricht sich für eine umfassende Unterstützung des Open Access-Prinzips im Wissenschaftsbereich aus. Das geht aus den Handlungsempfehlungen der Projektgruppe „Bildung und Forschung“ hervor, die während der Sitzung am Montagnachmittag breite Zustimmung der Kommissionsmitglieder fanden.“

„940000 Euro Verlust. Unternehmensflop der Georgia Augusta“

„Die Universität Göttingen ist erneut ins Visier des Landesrechnungshofes geraten. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht 2012 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung üben die Prüfer harsche Kritik an der Beteiligung der Hochschule an einer Risikokapitalgesellschaft.“

Die Bildungsdebatte vom 10. Mai 2012 im besten Parlamentsfernsehen, das es je gab

Am Donnerstag, den 10.Mai 2012 behandelte das Parlament in Berlin in seiner 178. Plenarsitzung drei bildungspolitisch strittige Problemfelder: das sogenannte „Kooperationsverbot“ zwischen Bund und Ländern, den Kitaausbau als Alternative zum Betreuungsgeld und die Umsetzung des Bolognaprozesses in Deutschland. Die Debatte wurde von „Phoenix“ live ausgestrahlt und kann von allen, die sie nicht direkt verfolgen konnten, nun aus dem Archiv des Parlamentsfernsehens als video, als mp3 Datei oder in schriftlicher Form als stenographischer Bericht heruntergeladen werden. Die Debatte war sicher keine Sternstunde des Parlamentarismus, aber sie war aufschlußreich.