Eine kleine Dekonstruktion des Bertelsmannschen Bildungsbegriffes
oder: von der Geburt der Bildungspredigt aus dem Bußsermon. Von apl. Prof. Dr. Helmut Ebert (Bochum/Bonn) und einem Kommentar von Dr. Matthias Burchardt, Univ. Köln
oder: von der Geburt der Bildungspredigt aus dem Bußsermon. Von apl. Prof. Dr. Helmut Ebert (Bochum/Bonn) und einem Kommentar von Dr. Matthias Burchardt, Univ. Köln
Wer am 2. April 2014 die Tageszeitungen daraufhin durchschaute, findet unter anderem eine Pressemeldung der OECD: „PISA – Beim kreativen Problemlösen liegen deutsche Schülerinnen und Schüler im oberen Mittelfeld.“
Kaum war die neue grün-rote Regierung 2011 im Amt, da sprach es sich schnell herum, dass man sich eilig an die Ausarbeitung neuer Bildungspläne für die baden-württembergischen Schulen machen werde …
Nach einem Datenleck, bei dem Testdaten Österreichischer Schülerinnen und Schüler auf dem Server eine rumänischen IT-Firma öffentlich wurden (PM Bundesministerium für Bildung und Frauen),hat Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Notbremse gezogen: Vorerst werden die Schulleistungs-Tests eingestellt und eine Teilnahme an PISA 2015 ausgeschlossen.
Es ist eine alte Erkenntnis, dass durch nichts der tatsächlich stattfindende Schulunterricht stärker beeinflusst wird als durch Prüfungsvorschriften.
Gastkommentar zum Lehrplan 21 der Schweiz von Ralph Fehlmann (NZZ, Meinung & Debatte, 25. November 2012)
Der Marburger Bildungsaufruf wirkt. Eine erste Bilanz von Bernd Georgy (AG Bildung der GEW)
Manche kompetenzorientierten Vertreter der empirischen Bildungsforschung schrecken vor keiner Spekulation zurück, um den Nutzen ihrer kostspieligen Forschung für den Unterrichtsalltag zu suggerieren. Kommentar von J. Kahlert zu einem Beitrag in der FAZ vom 8. November 2013
Kommentar zu Klieme/Leutner, FAZ v. 8.11.2013, S. 8 »Bildungswelten«
Wenngleich ‚Individualisierung des Unterrichts‘ – und dies schließt bekanntlich den Wegfall vergleichbarer Leistungsbewertung mit ein – im Begriff steht, sich zu einer alles beherrschenden Losung bildungspolitischer Reformbestrebungen zu entwickeln, so ist keinesfalls ausgemacht, dass sich Transformationen des Schulalltags, die in dieser Richtung vonstattengehen, längerfristig einschränkungslos zum Wohl des Einzelnen auswirken.