Unterricht als emotionalisierende Inszenierung
Solipsismus und moralischer Relativismus durch Kulturkompetenz; Rezension eines Latein-Lehrbuchs von Werner Fenger
Solipsismus und moralischer Relativismus durch Kulturkompetenz; Rezension eines Latein-Lehrbuchs von Werner Fenger
Computer und Computerstimme als Erzieher? Unter dem Titel „Ein Lehrer für mich allein“ publizierte die ZEIT einen Artikel über das Lernen durch Computerprogramme und Sprachsysteme,in: Die Zeit Nr. 5 vom 28. Januar 2016
“Müssen wir heute schon wieder das machen, was wir machen wollen?” Der Gymnasiallehrer Rainer Werner über das Gespräch als Unterrichtsform, in FAZ vom 14. 01. 2016 (Bildungswelten)
Radikale Inklusion helfe weder begabten noch behinderten Kindern, diene lediglich Sparfüchsen und Schulideologen. Der Kölner Lehrer Michael Felten will dagegen auf Förderklassen nicht verzichten, wohl aber auf eine Einheitsschule. Beitrag im Deutschlandradio Kultur.
Wenn die OECD sich des Kunstunterrichts annimmt, gilt es aufzumerken: Seit den PISA-Studien steht die OECD für ein reduktionistisches, funktionalistisches Bildungsverständnis, das über die PISA-Tests zur faktischen Norm von Unterricht geworden ist.
Lehrkräfte sehen sich gegenwärtig einem energischen Willen zur Digitalisierung der Schulen und des Lernens gegenüber. Die notwendige Auseinandersetzung damit darf nicht unbesehen affirmativ, kann auch nicht lediglich indifferent, sie muss kritisch-prüfend und Rechenschaft einfordernd sein. Gastbeitrag von Dr. Burkard Chwalek, Bingen
Am 26. Januar 2015 haben SP-Nationalrätinnen und Nationalräte in Le Temps eine Stellungnahme mit dem Titel «Neue Freihandelsabkommen bedrohen das ‹Erfolgsmodell Schweiz› – Stopp TISA» veröffentlicht. Die AutorInnen erinnern daran, dass das «Erfolgsmodell Schweiz» wesentlich auf den Pfeilern des bestehenden Service public, auf der direkten Demokratie und einer auf Ausgleich ausgerichteten Wirtschaftspolitik beruht.
Der Pädagoge und Publizist Michael Felten hat eine neue Webseite lanciert, die ein Forum für einen offenen Dialog über Chancen und Grenzen der Inklusion bilden möchte.
Vor 50 Jahren forderte Ralf Dahrendorf das „Bürgerrecht auf Bildung“.Man sollte seine drei Forderungen heute um eine vierte ergänzen – und den Ur-Liberalen Dahrendorf gegen heutige Neo-Liberale verteidigen.
Seit die Flüchtlingszahlen in Deutschland in den letzten Monaten eine bisher nie gekannte Größenordnung erreicht und in Deutschland eine Willkommenskultur eingesetzt hat, sind auch die Hochschulen aktiv geworden, um Flüchtlingen, die in ihrer Heimat eine Universität besucht oder eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, ein Studium ohne große bürokratische Hürden zu ermöglichen.