Vom verdrängten Vormachen und Nachmachen
Das selbstgesteuerte Lernen dominiert den didaktischen Diskurs. Doch lernen wir nicht auch über das Vorgemachte, über das Mitmachen und das Nachmachen? Gedanken zu einer verpönten Urform der Pädagogik.
Das selbstgesteuerte Lernen dominiert den didaktischen Diskurs. Doch lernen wir nicht auch über das Vorgemachte, über das Mitmachen und das Nachmachen? Gedanken zu einer verpönten Urform der Pädagogik.
Eine Replik auf die Aussage des Passauer Schulpädagogik-Professors Norbert Seibert, über 40% der deutschen Lehrer seien ungeeignet.
Der folgende Beitrag setzt sich kritisch mit dem Anspruch auseinander, Haltung und Werte von Lehrkräften zur Dispoition zu stellen und begründet und verteidigt deren pädagogische Freiheit als Grundlage unterrichtlichen Handelns. Ein Beitrag von Dr. Burkard Chwalek
Die Zahlen zeigen es: Die Normalität wird enger; immer mehr Schulkinder kriegen Therapien und Förderungen verschrieben. Doch wem dient das? Der Vortrag eines Kinderarztes lässt aufhorchen.
Vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Coronakrise wird im vorliegenden Beitrag nach den spezifischen Bildungspotenzialen der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen gefragt.
Der folgenden Beitrag nimmt die Ständige Wissenschaftliche Kommission (kurz: StäWiKo) bei der Deutschen Kultusministerkonferenz (KMK), deren Mitglieder seit kurzem feststehen, kritisch in den Blick. Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfgang Kühnel
Die einst wegen ihres schlechten Rufes von Schließung bedrohte Friedrich-Bergius-Oberschule in Berlin ist inzwischen eine anerkannte Institution. Der folgende Beitrag verteidigt die Leistung des Schulleiters sowie die pädagogischen und methodischen Konzepte gegen Missverständnisse. Ein Gastbeitrag von Inge Lütje
Seit Einläutung des Bolognaprozesses 1999 und der ersten PISA-Studie von 2000 hat ein Begriff im deutschen Bildungswesen einen fulminanten Aufstieg zu verzeichnen wie kaum ein anderer vor ihm: Kompetenz.
Im folgenden Beitrag nimmt Rainer Bölling kritisch Stellung zum häufig hergestellten Zusammenhang von Bildungsdauer, Lernzuwachs und späterer Einkommenshöhe.
Der Bologna-Prozess und die ihn erzeugende Bildungspolitik haben eine Wende in der (Selbst-)Wahrnehmung der Universitäten hervorgebracht. Sie haben nämlich mindestens so radikale Konsequenzen bewirkt, wie Wilhelm von Humboldts Impulse zu einer Verwandlung des Universitätswesens seinerzeit bewirkten. Gastbeitrag von Salvatore Lavecchia, Università degli Studi di Udine (Italien)