Ist das Kompetenz oder kann das auch weg?
Seit Einläutung des Bolognaprozesses 1999 und der ersten PISA-Studie von 2000 hat ein Begriff im deutschen Bildungswesen einen fulminanten Aufstieg zu verzeichnen wie kaum ein anderer vor ihm: Kompetenz.
Seit Einläutung des Bolognaprozesses 1999 und der ersten PISA-Studie von 2000 hat ein Begriff im deutschen Bildungswesen einen fulminanten Aufstieg zu verzeichnen wie kaum ein anderer vor ihm: Kompetenz.
Im folgenden Beitrag nimmt Rainer Bölling kritisch Stellung zum häufig hergestellten Zusammenhang von Bildungsdauer, Lernzuwachs und späterer Einkommenshöhe.
Der Bologna-Prozess und die ihn erzeugende Bildungspolitik haben eine Wende in der (Selbst-)Wahrnehmung der Universitäten hervorgebracht. Sie haben nämlich mindestens so radikale Konsequenzen bewirkt, wie Wilhelm von Humboldts Impulse zu einer Verwandlung des Universitätswesens seinerzeit bewirkten. Gastbeitrag von Salvatore Lavecchia, Università degli Studi di Udine (Italien)
Die „Invitationen“ von Norbert R. Vetter sind Einladungen zum Diskurs. Sie konfrontieren mit anthropologisch wichtigen Fragen und laden zu ernüchternden Reflexionen ein. Beitrag von Dr. Norbert R. Vetter
Aus der Leidenschaft für die Welt entstünde die Leidenschaft fürs Pädagogische, meinte die Polit-philosophin Hannah Arendt. Diese Haltung kann schulisch viel bewirken. Eine Spurensuche. Gastbeitrag von Prof. Dr. Carl Bossard
Eine neue Formel geisterte durch den zweiten Schul-Lockdown. Es war die Rede von einer „abgehängten“ oder gar „verlorenen Generation“. Gemeint sind Schüler:innen, die zuhause am Bildschirm arbeiten mussten, denen die schulische Interaktion fehlte und die Schulstoff verpasst haben – auch weil einige nicht über die private digitale Infrastruktur verfügten. Nun sollen sie sukzessive wieder die Schule besuchen. Gastbeitrag von Nils B. Schulz
Schon vor der Corona-Krise machte sich in den Schulen der Trend breit, dem Problem der Heterogenität der Schülerschaft durch sog. „Individualisierung“ begegnen zu wollen. Man löst die Klassengemeinschaft faktisch auf und versorgt jede Schülerin, jeden Schüler mit differenzierten Arbeitsaufträgen, die sie „selbstgesteuert“ bearbeiten sollen.
Da stimmt etwas nicht! Aus dem Gespräch: von Dr. Norbert R. Vetter, Kunstlehrer in einer Gesamtschule
Lehrerinnen und Lehrer, die vom Miteinander überzeugt sind und in Grundprinzipien überein-stimmen, erreichen bei ihren Schülern bessere Lernerfolge. Entscheidend ist die Schulleitung. Das zeigt die Forschung. Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Carl Bossard
Das „Bündnis-G9-jetzt!“ macht sich stark für ein Corona-Aufholjahr durch sofortigen Übergang der gymnasialen Klassen 5-10 (G8) auf ein G9 in Baden-Württemberg, das sich zunächst am vorhandenen Bildungsplan der G9-Modellgymnasien orientiert.