Wissenschaftler fordern Moratorium der Digitalisierung in KITAs und Schulen

Digitalisierung gilt derzeit im Bildungsbereich für alle Altersstufen als zeitgemäße Lösung von Bildungsfragen. Tatsächlich sind die Wirkungen und Nebenwirkungen digitaler Medien auf Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozesse wissenschaftlich oft ungeklärt.

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Zukunft der Schule: Respekt, Ruhe und Regeln – genügt das?

In einer Gesellschaft, die nach Orientierung und Halt sucht, ist der Ruf nach neuer Autorität in der Schule laut geworden. Doch das Autoritäre der alten Autorität kann es nicht sein. Der Pädagoge Carl Bossard plädiert im Interview mit Stephan Leimgruber für Leadership mit Glaubwürdigkeit im Dialog. In: Sonntag | Doppelpunkt | Ferment , NR. 24, 12. Juni 2024, S. 18-19.

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SRF Kultur: Roland Reichenbach im Interview

Darüber spricht Yves Bossart mit dem renommierten Bildungsforscher Roland Reichenbach, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich (SRF 2024).

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Mitzeichnerinnen und Mitzeichner des Moratoriums

Hier veröffentlichen wir die Liste der Namen der Mitzeichnerinnen und Mitzeichner des Aufrufs zum Moratoriums der Digitalisierung in KITAs und Schulen. Die Liste wird regelmäßig ergänzt. Wer selbst mitzeichnen möchte schickt bitte eine eMail mit Name, Beruf und Ort an: gbw-moratorium@bildung-wissen.eu, Betreff „GBW-Moratorium unterzeichnen“.

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KI im Unterricht: Neues vom Digitalisierungswahn

Digitale Medien sind Informationsträger, die mit digitalen Techniken, u.a. algorithmisch oder mit „generativer Intelligenz“ arbeiten. Das Problem besteht u.a. darin, dass Bilder nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können und der Rezipient den Wahrheitsgehalt von Texten mit wissenschaftlichen Methoden überprüfen müsste. Ein Gastbeitrag von Stephan Schimmelpfennig (zuerst erschienen in: HLZ 6/21 S.18-19)

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Ein Grundgesetz für Lehrer?

In der letzten Zeit haben wir einiges über unser Grundgesetz gehört. Seit 75 Jahren gibt es dem Zusammenleben der Menschen in Deutschland eine rechtliche Grundlage, nicht in den Details, aber in den grundlegenden Zügen. Es gilt für alle hier Lebenden, nicht zuletzt auch für Lehrer. Aber für diese müsste man es eigentlich noch ein wenig spezifizieren. Denn Lehrer haben ja in besonderer Weise mit unserem Gemeinwesen und unserer Zukunft zu tun – wir vertrauen ihnen immerhin unsere Jugend an. Von Michael Felten

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Von der dialektischen Aufgabe der Hand

Leadership ist Denken und Handeln in Spannungsfeldern. Das geht gerne vergessen. Die Gefahr liegt im Eindeutigen. Führungshandeln aber ist vielschichtig. Auch im Schulalltag: Dazu gehören das Haltgeben und Loslassen. Ein Künstler erinnert daran. Von Carl Bossard.

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Der Jammer der Selbstbespiegelung – Latein und Kompetenzdidaktik Beispiele aus der Bildungsverhinderungspraxis

Der folgende Beitrag analysiert kritisch Auswirkungen der Kompetenzdidaktik auf die Bildungswirksamkeit von Unterricht – grundsätzlich und an konkreten Beispielen aus der Unterrichtspraxis und stellt die Ergebnisse zur Diskussion. Gastbeitrag von Werner Fenger

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«Ich schraube, also bin ich!»

Wir lebten in einer handvergessenen Zeit, heisst es. Das Manuelle wird m Digitalen bedrängt, gar verdrängt. Wie wichtig das Hand-Werkliche ist, zeigte kürzlich ein Symposium an der Cultura Suisse in Bern. Ein paar Gedanken als pädagogisches Postskriptum. Von Carl Bossard

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Aufruf aus Frankreich gegen die Kompetenzorientierung

Pontcerq bittet um Unterstützung: … „mit großem Interesse haben wir Ihren Artikel ‘Kompetezen machen unmündig’ (von Jochen Krautz, d.Red.) gelesen. Mit Vergnügen konnten wir feststellen (und möchten dies unbedingt in Frankreich bekannter machen), dass in Deutschland schon vehement gegen die Kompetenzorientierung argumentiert worden ist. Wir initieren nämlich seit Januar von Frankreich aus einen Aufruf gegen

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Die jüngste Pisa-Studie zeigt: Das Unbehagen am Lesen steigt. Nun müsste die Schule aktiv werden

Ein Viertel aller 15-Jährigen kann nur ungenügend lesen. Nicht dass die Jugendlichen Analphabeten wären: Das Kernproblem mangelnder Lesekompetenz liegt beim Verstehen. Von Carl Bossard, in: NZZ 05. April 2024, S. 18.

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