Einladung: Bildungsreform als Humanexperiment?

Freitag, den 14.09.2012 um 18:30 Uhr in der Mensa
im Schulzentrum Wald-Michelbach

Kindergärten, Schulen und Hochschulen sind in den letzten Jahren zum Schauplatz eines regelrechten Reform Eifers geworden. Durch tiefgreifende Umwälzungen soll das deutsche Bildungssystem international „wettbewerbsfähig“ gemacht werden: G8, Lernstandserhebungen, Qualitätsanalyse, Zentralabitur, Bildungsstandards, Kompetenzorientierung, Output-orientierte Steuermodelle, Reform der Lehrerausbildung. Es ist auffällig, dass all diese Maßnahmen nicht nur die versprochene Wirkung verfehlen, sondern die Probleme nur weiter verschärfen: Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und Professoren sind bis zur Besinnungslosigkeit mit „Bildung“ beschäftigt.

Forum Bildung Hamburg: Was ist gute Schule?

Dienstag, 11. September 2012, 20:00 Uhr in der Aula der Brecht-Schule Hamburg, Norderstraße 163-165, 20097 Hamburg

Hamburg steht nach dem Volksentscheid vom 18. Juli 2010 vor der nächsten Schulreform: Die Deputation der Schulbehörde soll in der Sitzung am 19. September 2012 den von Schulsenator Ties Rabe (SPD) vorgelegten Orientierungsrahmen Schulqualität“ beschließen, mit dem Hamburgs Schulen und der Unterricht in diesen flächendeckend auf „Kompetenz-Orientierung“ umgestellt werden sollen. Was bedeutet diese Schulreform im Fall ihrer Umsetzung für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler?

Strategien zur Vermeidung des Lehrens und Lernens: der neue Methodenwahn

Kurzfassung des Vortrags “Strategien zur Vermeidung des Lehrens und Lernes: der neue Methodenwahn” von Prof. Dr. Andreas Gruschka bei der Jahrestagung “Irrwege der Unterrichtsreform” der Gesellschaft für Bildung und Wissen am 24.03.2012 in Frankfurt am Main