Bildung und Digitali-Täter

Das Mantra der 1920er und wieder der 1960er Jahre„war die autogerechten Stadt“. Hundert Jahre später ist es das Mantra der digitalgerechten, datenkompatiblen Bildungseinrichtungen. Dabei sollte, wer die digitale Lehre verkündet, hinter die Bildschirme schauen, Akteure und deren Interessen benennen. Von Ralf Lankau

Menschenrecht auf Bildung oder Biopiraterie? – Über die Verletzung des grundlegenden Rechts auf Bildung

Erst wenn das Menschenrecht auf Bildung verwirklicht ist, ist Menschenrechtsbildung als Bildung über Menschenrechte überhaupt erst möglich. Das Menschenrecht auf Bildung ist somit Gegenstand wie zugleich Grundbedingung der Menschenrechtsbildung.

Schule und Corona: Kinder und Jugendliche in der Krise

Zwei informative und lesenswerte Beiträge von Prof. Dr. Armin Bernhard und Jochem Schirp richten den Fokus auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Zuge von Homeschooling und Digitalisierung.

Kompetenzorientierter Ethikunterricht bildet?

Die in der Sache zwar einstimmigen, aber in der abschließenden Beurteilung kontroversen Beiträge von Remme und Kirschner/Petermann erörtern den baden-württembergischen Bildungsplan Ethik unter der Fragestellung, ob ein kompetenzorientierter Ethikunterricht den in der Kompetenzdebatte eingeforderten Bildungsanspruch einlösen könne.

Digital-Apostel in Vogel-Strauß-Manier

oder: Sprechverbote über Datenschutz und den Einsatz von Digitaltechnik in Schulen sind keine Lösung. Anmerkungen zu einem Blog-Eintrag über Digital-Washing, postdigitale Schulen und der Diskussionsverweigerung eines Schweizer Kanton­schullehrers über Datenschutz in Schulen, wenn es heißt: „Lehrkräfte sollen nicht mehr über Datenschutz sprechen“. Von Ralf Lankau