Man muss nicht studieren, um etwas zu sein
Der Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin erläuterte seine Thesen zum Akademisierungswahn im ‘FORUM’-Interview.
Der Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin erläuterte seine Thesen zum Akademisierungswahn im ‘FORUM’-Interview.
Über den Zusammenhang von Bildungsqualität und Schuldauer
G8-Befürworter verwickeln sich immer mehr in argumentative Widersprüche – diese sind umso zahlreicher, je weniger deren Vertreter was von Schule und Schulforschung verstehen.
Ein Beitrag von Hans Peter Klein, Thomas Jahnke, Wolfgang Kühnel, Thomas Sonar und Markus Spindler.
Hamburgs Abiturienten mathematisch und naturwissenschaftlich klüger geworden? Nach welchen Maßstäben übertrifft das achtjährige Gymnasium das neunjährige? Eine Widerlegung der Aussagen der KESS-Studie 12.
Das grün-rot regierte Baden-Württemberg hat vor einem Jahr erlebt, wie sehr Bildungsfragen die Gemüter erhitzen und zum Anlass für gesellschaftliche Auseinandersetzungen werden können. Vermutlich handelt es sich um den ersten Bildungsplan, bei dem die Polizei gegen gewalttätige Ausschreitungen vorgehen musste.
Die deutsche Bildungspolitik ist auf dem Holzweg: Die berufliche Bildung wird vernachlässigt, die akademische Bildung wird immer beliebiger und flacher. Mit dieser These trat Julian Nida-Rümelin, Philosoph und streitbarer Kulturpolitiker, im Herbst eine Debatte los.
Internationale Tagung der Gesellschaft für Bildung und Wissen GBW am 23. und 24. Januar 2015. Die Videoaufzeichnungen der Vorträge stehen zur Verfügung.
Bildung kann nicht einfach „hergestellt“ oder „bereitgestellt“ werden. Staat und Gesellschaft können nur die Rahmenbedingungen schaffen, damit Bildung sich ereignen kann. Zugleich werden sich diese Bedingungen im Rahmen gelingender
Bildungsprozesse immer wieder verändern – abhängig davon, wie die Einzelnen die ihnen eröffneten Möglichkeiten zur Entwicklung des eigenen Selbst, zur Welterschließung und zur sozialen Teilhabe nutzen (oder eben auch nicht).
Bildung bereitet auf eine unbekannte Zukunft vor. Wie diese aussehen wird, hängt davon ab, wie die Möglichkeiten der Freiheit mit Leben gefüllt werden. Es geht um mehr als kurzfristige, passgenaue, an aktuellen Marktveränderungen ausgerichtete Qualifizierung durch lebenslanges Lernen.
Diane Ravitchs rezensiert Yong Zhaos Buch „Who’s Afraid of the Big Bad Dragon?” und stellt dessen Analysen in den bildungspolitischen Kontext der USA.
Jonathan Zimmerman rezensiert drei aktuelle Publikationen zur Lehrerbildung in den USA. Dabei werden nicht nur historische Entwicklungen nachgezeichnet, sondern vor allem aktuelle Zustände analysiert.