Veröffentlicht am 25.01.15 |

Why is American teaching so bad?

Jonathan Zimmerman rezensiert drei aktuelle Publikationen zur Lehrerbildung in den USA.

Dabei werden nicht nur historische Entwicklungen nachgezeichnet, sondern vor allem aktuelle Zustände analysiert. Im Fokus der Kritik steht dabei, dass die Aufgabe der Lehrerin, des Lehrers maßgeblich in der Hervorbringung guter Testergebnisse gesehen wird und nicht (mehr) in der Ermutigung von Kindern zum Zwecke der Bildung. Diese Kopplung führt in den USA dazu, dass bei schlechten Ergebnissen Gehälter gekürzt oder die vorherrschenden befristeten Verträge gekündigt werden.
Die Lehrerbildung selbst wiederum findet inzwischen oftmals nur noch verkürzt und vor allem ohne Vermittlung des Fachwissens statt. Die berufliche Praxis statt sich dann als „training on the job“, das sich mit Handreichungen von Unterrichtsmethoden behilft, die vor allem auf das Disziplinieren ausgerichtet sind.

Der ganze Beitrag bei The New York Review of Books:

Jonathan Zimmerman: Why is American teaching so bad?, Rezension in The New York Review of Books vom 04.12.2014

Zu den Autoren:

Jornitz, Sieglinde

Dr. Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung