Why is American teaching so bad?
Jonathan Zimmerman rezensiert drei aktuelle Publikationen zur Lehrerbildung in den USA. Dabei werden nicht nur historische Entwicklungen nachgezeichnet, sondern vor allem aktuelle Zustände analysiert.
Jonathan Zimmerman rezensiert drei aktuelle Publikationen zur Lehrerbildung in den USA. Dabei werden nicht nur historische Entwicklungen nachgezeichnet, sondern vor allem aktuelle Zustände analysiert.
G8 Befürworter verwickeln sich immer mehr in argumentative Widersprüche – diese sind um so zahlreicher, je weniger deren Vertreter was von Schule und Schulforschung verstehen. Wer vernünftig entscheiden will, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Wiedereinführung von G9 die einzig sinnvolle Maßnahme ist.
In Finnland lernen Kinder ab 2016 keine Schreibschrift mehr: zu mühsam und nicht zeitgemäß. Das Schreiben mit Druckbuchstaben und Tippen am Touchscreen sei völlig ausreichend, meint das Bildungsministerium.
Unter dem Titel „Studien ohne Ende“ schrieb Martin Spiewak im Dezember 2014 in der ZEIT über die Vielzahl der empirischen Studien zu Schule und Unterricht, die nur zu mehr Desorientierung und Unsicherheit führen. Das ist korrekt, nur zieht er, ZEIT-gemäß, die falschen Schlüsse.
Besinnliche Adventszeit? Von wegen. Kolumne von Dieter Schnaas in der Wirtschaftswoche
Steigende Abiturientenzahlen sind kein Zeichen für höhere Bildung. Das zeigt Rainer Bölling in seinem Gastbeitrag in der FAZ vom 04.12.2014
Es muss schlecht um die Idee der „unternehmerischen Hochschule“ stehen, wenn deren Adepten sich gezwungen sehen, in einem diskursiven Tiefflug gegen vermeintliche „Hetzkampagnen gegen Unternehmerisches und Ökonomisches im Hochschulbereich“ vorzugehen.
Bei einem Vortrag stellte der Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin Anfang Juli auf Einladung der IHK Cottbus Südbrandenburger Unternehmern seine Thesen zum Akademisierungswahn vor und erläuterte sie im „FORUM“-Interview.
Es gibt zwar exakt keine empirischen Belege dafür, dass digitale Medien in Schule und Unterricht einen Vorteil gegenüber traditionellen Methoden und analogen Medien hätten. Gleichwohl trommeln Wirtschafts- und IT-Lobbyisten mit der ICILS-Studie „Alarm“. Achtklässler, Computer, Mittelmaß! Ziel ist nicht die Verbesserung der Lehre, sondern die Verstetigung lukrativer Märkte für Hard- und Software an Schulen.
Die Düsseldorfer Runde zum G9 entpuppt sich als „Gefälligkeitskundgebung“ der G8-Befürworter. Von Hans Peter Klein (FAZ vom 6.11.2014, S. 8)