Die Trivialisierung der Studierenden
Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz drohen in die Kompetenzfalle zu tappen; Stefan Kühl, Working Paper 4/2016 und FAZ vom 14.7.2016, S. 7
Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz drohen in die Kompetenzfalle zu tappen; Stefan Kühl, Working Paper 4/2016 und FAZ vom 14.7.2016, S. 7
Ein PROFIL-Beitrag von Burkhard Chwalek
Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird in Rheinland- Pfalz für die Realschule plus, das acht- und neunjährige Gymnasium ein neuer, gemeinsamer Lehrplan (LP) Geschichte gelten, der seinerseits eingebettet ist in den gemeinsamen ‘Lehrplan für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer (Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde)’.
Mit einem neuen Bildungsplan schafft die Landesregierung von Baden-Württemberg die Grundlage für eine Einheitsschule.
Ein PROFIL-Artikel von Thomas Rajh und Hans Peter Klein
Ach, das Gymnasium. Am Anfang war es eine Anstalt, in der die Knaben ihre nackten Körper in Form und ihre pädophilen Lehrer in Wallungen brachten. Schon Platon hat sich darüber mächtig empört. Dann war es das Flaggschiff der neuhumanistischen Bildungsidee, an dem sich die Söhne der Ärzte und Staatsbeamten an der Sprache und den Texten … Weiterlesen
Ist es angesichts einer derartigen Diagnose überhaupt richtig, von einem „Akademisierungswahn“ zu sprechen? Erscheinen akademische Abschlüsse möglicherweise gegenwärtig gerade deshalb nahezu beliebig vermehrbar, weil sich das Akademische der Universität längst verflüchtigt hat? Und wenn ja, welche Folgen sind damit verbunden? Was verliert unsere Gesellschaft durch diese Entwicklung?
In der Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Akkreditierung von Studiengängen haben nun Professoren die Politik öffentlich aufgerufen, einen klaren Schlussstrich unter das rechtswidrige Verfahren zu setzen.
PROFIL-Beitrag von Wolfgang Kühnel
Der Begriff der ‘voruniversitären Mathematik’, der heute in der empirischen Bildungsforschung herumgeistert, wird – nicht ohne ein Quentchen Satire – einer kritischen Prüfung unterzogen.
PROFIL-Beitrag von Harald Martenstein
Ich verdanke dem Gymnasium fast alles, zumindest im geistigen Bereich. Als Kind hatte ich keine idealen Startbedingungen. Dass ich heute vom Schreiben leben kann, verdanke ich vor allem meiner Schule und meinen Lehrern. Zum Glück haben sie mich gezwungen, an meine Grenzen zu gehen und meine Grenzen zu erweitern.
Schule und Unterricht nach Maßgabe des Kompetenzdenkens und der Forderung nach umfassender „Digitalisierung der Bildung“ sind gleichermaßen Ausdruck und praktische Umsetzung eines reduktionistischen Welt-und Menschenbildes. Gastbeitrag von Burkard Chwalek, Bingen
Am 7. April ist eine große Anfrage der Piratenfraktion des Landtags zum Einfluß der Bertelsmann Stiftung an die Landesregierung in NRW ergangen.