Veröffentlicht am 27.09.14

Was kommt nach Hattie? Ein Blick auf das pädagogische Wellenreiten

Gastbeitrag von Rainer Dollase

Die deutsche Schul- und  Bildungsszenerie benötigt offenbar von Zeit zu Zeit immer wieder mal neue Aufregungen und Impulse.  Mal war es Klippert, mal Norman Green, mal PISA  und jetzt der Neuseeländer Hattie, der sich etwas besonders überraschendes ausgesucht hat: die Zusammenfassung von tausenden empirischer Studien zum guten Unterricht. Waren es im ersten Werk (Hattie, 2009, dt.2013) über 800 Metaanalysen (Zusammenfassungen von Untersuchungen, 138 Faktoren), im zweiten (Hattie, 2012) über 900 (150 Faktoren) – so verbreitet Hattie in Vorträgen 2013 die Zahl von über 1000 Metaanalysen , wohinter sich vermutlich rund 70 000 Einzelstudien verbergen könnten. Ein massiver Informationsbrocken, der kaum zu übersehen ist. Hattie ist in gewisser Weise ein Vollender des weltweiten „evidence based movement“, das bald rund 15 Jahre alt ist, natürlich aber seit Jahrzehnten als Möglichkeit diskutiert wird.

Ist seine Sammlung wieder mal nur eine Welle der Pädagogik (Baacke u.a.1985, Dollase,1985)? Die Frage muss differenziert beantwortet werden.

Der ganze Beitrag als PDF: Dollase: Hattie

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