Forum „Wie weiter mit Schule“? Erste Zwischenbilanz
Vor zwei Wochen forderten wir Sie auf, sich an unserem Forum „Schule – wie weiter?“ Eine erste Zwischenbilanz.
Vor zwei Wochen forderten wir Sie auf, sich an unserem Forum „Schule – wie weiter?“ Eine erste Zwischenbilanz.
Wir fordern Bündnis90/DieGrünen und CDU vor Beginn der neuen Legislaturperiode dazu auf, ihre im Vorfeld der Landtagswahl gemachten Versprechen zur Bildungsplattform in ihren Koalitionsvertrag uneingeschränkt einzubringen und tatsächlich umzusetzen.
Unterrichten ist ein komplexes Geschehen, Schule-Geben ein Handeln in kontingenten Situationen. Doch das bleibt in Ausbildung und [Schul-]Alltag ein blinder Fleck. Ein Erinnerungsversuch. Von Carl Bossard
Das Forum soll einen Beitrag zu einer sachlichen, gleichwohl fachlichen Debatte leisten, bei der neben dem Recht auf Bildung auch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und pädagogische Ansprüche und Notwendigkeiten im Vordergrund stehen.
Der Bologna-Prozess und die ihn erzeugende Bildungspolitik haben eine Wende in der (Selbst-)Wahrnehmung der Universitäten hervorgebracht. Sie haben nämlich mindestens so radikale Konsequenzen bewirkt, wie Wilhelm von Humboldts Impulse zu einer Verwandlung des Universitätswesens seinerzeit bewirkten. Gastbeitrag von Salvatore Lavecchia, Università degli Studi di Udine (Italien)
Die Debatte über Qual und Qualität des Mathe-Unterrichts bleibt oft bei den Rahmenbedingungen und Unterrichtsmodalitäten hängen. Kaum thematisiert wird hingegen, dass das Fach Mathe auch eine ganz spezifische Tücke hat. Von Michael Felten (zuerst veröffentlicht in Deutsches Schulportal, 01.02.2021).
Wenn es um die Folgen von Covid-19, Schulschließungen und Fernunterricht für Kinder und Jugendliche geht, dürfen nicht nur Lernlücken erfasst und durch Fördermassnahmen kompensiert werden, sondern es müssen auch die sozialen und emotionalen Bedürfnisse, Ängste und Sorgen junger Menschen berücksichtigt werden. Von Ralf Lankau
Schon vor der Corona-Krise machte sich in den Schulen der Trend breit, dem Problem der Heterogenität der Schülerschaft durch sog. „Individualisierung“ begegnen zu wollen. Man löst die Klassengemeinschaft faktisch auf und versorgt jede Schülerin, jeden Schüler mit differenzierten Arbeitsaufträgen, die sie „selbstgesteuert“ bearbeiten sollen.
Das Mantra der 1920er und wieder der 1960er Jahre„war die autogerechten Stadt“. Hundert Jahre später ist es das Mantra der digitalgerechten, datenkompatiblen Bildungseinrichtungen. Dabei sollte, wer die digitale Lehre verkündet, hinter die Bildschirme schauen, Akteure und deren Interessen benennen. Von Ralf Lankau
Studie zeigt: Schüler:innen leiden stark unter dem Homeschooling im Lockdown. Von Finn Jagow und Bernd Schoepe