Ausgemacht und weitgehend akzeptiert
Bildung und Lernsubjekt als bloße Effekte marktliberaler Anpassungspostulate – Umrisse einer Bestandsaufnahme; Skizzen zu Kritik, Alternativen und Perspektive.
Bildung und Lernsubjekt als bloße Effekte marktliberaler Anpassungspostulate – Umrisse einer Bestandsaufnahme; Skizzen zu Kritik, Alternativen und Perspektive.
In letzter Zeit sind mir zwei Studien begegnet, in denen mit wirtschaftswissenschaftlichem Impetus Beträge in Milliarden- bzw. Billionen-Höhe ausgerechnet werden, die das deutsche Bildungssystem mit seinen Mängeln angeblich verursacht bzw. durch die Beseitigung dieser Mängel einsparen könnte.
Wie tief und in welchem Ausmaß und Umfang sich die Forschung deutschsprachiger Mathematikdidaktik mit Mathematik selbst befasst, also dem Bearbeiten, Durchdringen und – denken des Sujets, mit dessen Lehren und Lernen sie sich wissenschaftlich auseinandersetzt, lässt sich unter anderem an den publizierten Forschungsbeiträgen ablesen.
Oft genügt ein Blick über den Atlantik, um zu wissen, welche Trends in der nächsten Zeit bei uns angesagt sind und, leider auch, welche Fehler. Sich an einem Vorbild orientieren kann bedeuten, dass man von den Erfahrungen dieses Vorbilds lernt, das heißt, bewährte Maßnahmen übernimmt und Fehler vermeidet.
Es hat sich in der Bildungsdiskussion in Deutschland etabliert, pädagogische und bildungspolitische Fragen mit immer ähnlichen Rezepten zu beantworten, die jedoch nicht aus der Pädagogik oder der Bildungstheorie stammen, sondern weitgehend der Ökonomie entliehen sind.
In einem im Sommersemester 2000 an der Universität / Gesamthochschule Essen durchgeführten Seminar zur Thematik des Schulprogramms sind von den Studierenden Lehrkräfte, die für das jeweilige Schulprogramm der Schule verantwortlich zeichnen, u.a. dazu befragt worden, wie Veränderungen bzw. Innovationen aussehen sollen, die direkt den Unterricht betreffen.
setzt die Frankfurter Einsprüche gegen die technokratische Umsteuerung des Bildungssystems fort und opponiert …