Kölner Symposion großer Erfolg

„Verschwinden in der Sichtbarkeit – Demokratie setzt aus“: Unter diesem Titel hat das Institut für Bildungsphilosophie der Universität zu Köln in Kooperation mit der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. (GBW) am vergangenen Wochenende ein Symposion ausgerichtet, das sehr großen Anklang gefunden hat. Namhafte Referenten aus der Erziehungswissenschaft und politischen Bildung haben am ersten Tag … Weiterlesen

Seifenblasen mit Kollateralschäden

Einer Beilage der Süddeutschen Zeitung (Lernen, 10. November 2011) war zu entnehmen, dass es in Deutschland derzeit knapp 16.000 Studiengänge gäbe. „Arbeitgeber formulieren über ihre Verbände Anforderungen, was künftige Arbeitnehmer können sollen. (…) Deshalb entwickeln sie [die Fachhochschulen und Universitäten] fortwährend neue, passgenaue Studiengänge.“

Übergänge zwischen allgemeinbildender und beruflicher Schule

Kaum ein Thema steht so sehr im Fokus des bildungspolitischen Diskurses wie das der schulischen Übergänge innerhalb des bundesrepublikanischen Bildungssystems. Dabei erregen sich die Gemüter betroffener Eltern, beteiligter Lehrer, evaluierender Professoren und um Macht und Einfluss ringender Bildungspolitiker, zumal in Wahlkämpfen, besonders dann, wenn es um den Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I geht.

Die Hauptschule ist an Allem schuld

Endlich wissenschaftlich nachgewiesen: Die Hauptschule ist an Allem schuld – In den letzten Monaten hat meine überregionale Tageszeitung „Frankfurter Rundschau“ (FR) drei interessante Studien in Form von Interviews bzw. Berichten vorgestellt. Alle drei prangern, durchaus nachvollziehbar, irgendwelche gesellschaftlichen Missstände an, und die Autoren bzw. Herausgeber versteigen sich jedes Mal direkt oder indirekt zu der Behauptung, dass die Hauptschule schuld sei, und suggerieren mehr oder weniger explizit, dass man zur Bekämpfung dieser Missstände vor allem die Hauptschule abschaffen müsse.

Die neue Kompetenzorientierung: Exzellenz oder Nivellierung?

Im Rahmen einer Untersuchung von kompetenzorientierten Aufgabenstellungen im Zentralabitur, die mittlerweile in vielen Bundesländer eingesetzt werden, wurde beispielhaft eine Abiturklausur des Leistungskurses Biologie NRW aus dem Jahre 2009 in einer 9. Klasse eines Gymnasiums in NRW (G8) entsprechend den Prüfungsanforderungen im Zentralabitur den Schülerinnen und Schülern zur Bearbeitung vorgelegt.

Verschwinden des Fachs aus der Mathematikdidaktik

Wie tief und in welchem Ausmaß und Umfang sich die Forschung deutschsprachiger Mathematikdidaktik mit Mathematik selbst befasst, also dem Bearbeiten, Durchdringen und – denken des Sujets, mit dessen Lehren und Lernen sie sich wissenschaftlich auseinandersetzt, lässt sich unter anderem an den publizierten Forschungsbeiträgen ablesen.