Freiheit im Denken und Handeln
Freiheit im Denken und Handeln. Das Recht auf Bildung aus pädagogisch-ethischer und sozialethischer Perspektive, 14. Januar 2013, Neckarhalde 47, 72070 Tübingen, 20.00 Uhr
Freiheit im Denken und Handeln. Das Recht auf Bildung aus pädagogisch-ethischer und sozialethischer Perspektive, 14. Januar 2013, Neckarhalde 47, 72070 Tübingen, 20.00 Uhr
In der Sendung ›Redaktionskonferenz‹ im DRadio-Wissen diskutiert Armin Himmelrath mit Dr. Matthias Burchardt, stellv. Geschäftsführer der GBW, über die Hintergründe und Folgen des Bologna-Prozesses. Die Reform ist zwar an ihren eigenen Zielen gescheitert, hat aber tiefe Spuren in der Bildungslandschaft hinterlassen. Im Gespräch soll aus der Perspektive der Kölner Erklärung ›Zum Selbstverständnis der Universität‹ (2009) eine Gegenrechnung aufgemacht werden, in der deutlich wird, welchen Preis Wissenschaft, Demokratie, Kultur und auch Wirtschaft für diesen offenkundigen Reform-Irrweg zahlen.
Deputation beschließt die Umstellung von Schulen und Schulqualität auf “Kompetenz-Orientierung” Interviwe mit Prof. Dr. Hans Peter Klein von der Goethe-Universität, Frankfurt am Main (18. September 2012)
Jeder zweite Ingenieurstudent wirft das Handtuch. Auch die Schul-Mathematik ist schuld. Gastbeitrag von Birgitta vom Lehn (Frankfurter Rundschau, 21. September 2012, S. 23)
»Studierbar« — das könnte der Name eines Gastronomiebetriebs im Studentenviertel einer beliebigen Universitätsstadt sein, und Kritik wäre in diesem Fall höchstens an der Einfallslosigkeit des Wortspiels zu üben. Leider ist es hiermit nicht getan. »Studierbar« müssen Studiengänge sein, die erfolgreich aus den (Re-)Akkreditierungsverfahren hervorgehen sollen; die »Studierbarkeit« hat sogar, das heben Kultusministerkonferenz und AQAS gemeinsam hervor, zentralen Stellenwert.
Die ernüchternde Bilanz eines utilitaristischen Imports: Entpersonalisierung und Banalisierung der Bildung Kritische Stimmen zu den Unterrichtsreformen nach PISA auf einer internationalen Tagung an der Goethe Universität Frankfurt in 2012, Prof. Dr. Hans Peter Klein & Dr. phil. Beat Kissling
Berufliche Bildung im Wandel – Lehren. Lernen. Organisieren.
Podiumsdiskussion im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Namensjubiläum Adolf Reichwein am 20. September 2012 um 19.00 Uhr in der Adolf-Reichwein-Schule, Weintrautstr. 33, 35039 Marburg
Bildung ist nicht nur etwas anderes als Kompetenz, sondern deren Gegenteil. Denn wer gebildet ist, der kann etwas, wer aber Kompetenzen zu besitzen behauptet, der verfügt nur über leere Hüllen. Von Christoph Türcke
Klammheimlich hat sich ein neuer Leitbegriff im gegenwärtigen pädagogischen Fachdiskurs breitgemacht: ›Bildungswissenschaft‹. Immer selbstverständlicher und öfter wird er als Synonym für pädagogische Theoriebildung und erziehungswissenschaftliche Forschung überhaupt lanciert, zumal, wenn es um das Verhältnis von Studium und Beruf geht. Das derzeitige Begriffskonjunkturhoch könnte erklärt werden durch das den Begriffen ›Bildung‹ und ›Wissenschaft‹ inhärierende symbolische Kapital; zuweilen verspricht man der Disziplin durch Umbenennung in ›Bildungswissenschaft‹ steigendes öffentliches Ansehen. De facto forciert der Begriff deren Abschaffung.
Zehn Jahre Bologna-Reform bilden tatsächlich einen geeigneten Anlaß für die erneute Klärung grundsätzlicher Fragen: Was war die Universität einmal? Was ist sie gegenwärtig? Was könnte sie in Zukunft sein? Der Beitrag versucht dem in 7 Schritten nachzugehen.