Man muss etwas tun ..
… gegen das unselige Ruhigstellen von Kleinkindern mit digitalen Medien, … durch überlastete oder uninformierte Eltern. Von Michael Felten
… gegen das unselige Ruhigstellen von Kleinkindern mit digitalen Medien, … durch überlastete oder uninformierte Eltern. Von Michael Felten
Dass ein Philosoph seinen Stammplatz in einem Gasthaus hat, mag überraschen. Aber gerade dieser Ort eignet sich als Denkfigur fürs gute Gespräch. Auf Hans-Georg Gadamers Spuren in Alt-Heidelberg. Von Carl Bossard
Immer mehr KI-generierte Bücher, Podcasts, Websites und Videos verändern die Wahrnehmung der User und den öffentlichen Diskurs. Auch die Wissenschaft wird durch Hunderttausende von gefälschten Studien in ihrem Kern – der Suche nach validen, beleg- und prüfbaren Aussagen – diskreditiert. Mit der Stockholm Declaration versucht eine Gruppe von Forschern, den organisierten Wissenschaftsbetrug zu stoppen.
Was in der Schule gelehrt und wie unterrichtet wird, bestimmt inzwischen ein kleiner Bildungszirkel: bürokratisch abgeschottet, akademisch abgehoben und weitgehend abgekoppelt von der Schulwirklichkeit. Für die Lehrer, Schüler, Eltern sowie die Wirtschaft und Gesellschaft sind die Folgen verheerend. Interview von Beat Schaller mit Carl Bossard vom 10. November 2025 (sichtweisenschweiz.ch)
Interview von Barbara Achermann mit dem Bildungsforscher Roland Reichenbach im Tagesanzeiger (CH) vom 24.10.2025 über den Wert des Auswendiglernens, die Ungerechtigkeit des Schweizer Bildungssystems, Künstliche Intelligenz u.v.m.
Den Herren Prof. Dr. Ralf Lankau und Dr. Matthias Burchardt wurde am 20. Juni 2025 in Wiesbaden der Deutsche Schulbuchpreis verliehen. Der Preis soll ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes an Herrn Prof. Dr. Ralf Lankau und Herrn Dr. Matthias Burchardt für die konstruktiv-kritische Begleitung der Digitalisierung des Bildungswesens sein.
Dr. Matthias Burchardt, Akademischer Rat an der Universität zu Köln, im Interview mit Anke Seidel von der Kreiszeitung
Die Gesellschaft für die Didaktik der Biowissenschaften, die Fachsektion Didaktik im VBIO sowie der AK Schulbiologie des VBIO haben eine gemeinsame Stellungnahme zum Fächerverbund „Naturphänomene und Technik“ in den Klassen 5/6 des Gymnasiums in Baden-Württemberg vorgelegt. Darin begründen sie ihre ablehnende Haltung und weisen auf zu erwartende negative Konsequenzen hin.
Wenngleich ‚Individualisierung des Unterrichts‘ – und dies schließt bekanntlich den Wegfall vergleichbarer Leistungsbewertung mit ein – im Begriff steht, sich zu einer alles beherrschenden Losung bildungspolitischer Reformbestrebungen zu entwickeln, so ist keinesfalls ausgemacht, dass sich Transformationen des Schulalltags, die in dieser Richtung vonstattengehen, längerfristig einschränkungslos zum Wohl des Einzelnen auswirken.
Wer sich noch an die Bildungsreform der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert, wird vielleicht aufgemerkt haben, als Anfang September Julian Nida Rümelin als intellektueller Exponent der SPD in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ den „Akademisierungswahn“ im deutschen Bildungswesen geißelte und eine Lanze für die Berufsausbildung im Dualen System brach. Er machte damit eine ihm offenbar pathologisch erscheinende Tendenz des Bildungssystems aus, die seine Partei einst massiv unterstützt und auch maßgeblich in die Praxis umgesetzt hatte. Die politisch gewollte Bildungsexpansion als „Wahn“ zu bezeichnen, hätte Nida-Rümelin also möglicherweise an den Rand des Parteiausschlusses gebracht.