The Myth of Chinese Super Schools
Diane Ravitchs rezensiert Yong Zhaos Buch „Who’s Afraid of the Big Bad Dragon?” und stellt dessen Analysen in den bildungspolitischen Kontext der USA.
Why is American teaching so bad?
Jonathan Zimmerman rezensiert drei aktuelle Publikationen zur Lehrerbildung in den USA. Dabei werden nicht nur historische Entwicklungen nachgezeichnet, sondern vor allem aktuelle Zustände analysiert.
Ein Jahr Schule macht ein Jahr mehr Qualität
G8 Befürworter verwickeln sich immer mehr in argumentative Widersprüche – diese sind um so zahlreicher, je weniger deren Vertreter was von Schule und Schulforschung verstehen. Wer vernünftig entscheiden will, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Wiedereinführung von G9 die einzig sinnvolle Maßnahme ist.
Die neue Finn-Schrift: Druckbuchstaben und tippen am Display
In Finnland lernen Kinder ab 2016 keine Schreibschrift mehr: zu mühsam und nicht zeitgemäß. Das Schreiben mit Druckbuchstaben und Tippen am Touchscreen sei völlig ausreichend, meint das Bildungsministerium.
Viele Abiturienten, weniger Bildung
Steigende Abiturientenzahlen sind kein Zeichen für höhere Bildung. Das zeigt Rainer Bölling in seinem Gastbeitrag in der FAZ vom 04.12.2014
ICILS – Digital-Adventisten am Schul-Tor
Es gibt zwar exakt keine empirischen Belege dafür, dass digitale Medien in Schule und Unterricht einen Vorteil gegenüber traditionellen Methoden und analogen Medien hätten. Gleichwohl trommeln Wirtschafts- und IT-Lobbyisten mit der ICILS-Studie „Alarm“. Achtklässler, Computer, Mittelmaß! Ziel ist nicht die Verbesserung der Lehre, sondern die Verstetigung lukrativer Märkte für Hard- und Software an Schulen.
Über den „Runden Tisch“ gezogen
Die Düsseldorfer Runde zum G9 entpuppt sich als „Gefälligkeitskundgebung“ der G8-Befürworter. Von Hans Peter Klein (FAZ vom 6.11.2014, S. 8)
Widersinnig, unnötig, unkritisch: Die ‚konstruktivistische Wende’ in der Pädagogik
Gastbeitrag von Ludwig A. Pongratz
Pädagogische Reformprozesse haben gewöhnlich eine Eigendynamik, die nicht nur die Reformpraxis, sondern auch ihre theoretischen Grundbegriffe betrifft. Die theoretischen Orientierungen, die dazu beitragen, eine veränderte Praxis zu etablieren, werden im Verlaufe von Reformprozessen popularisiert, häufig auch psychologisiert und banalisiert.
Schüler nicht beeinflussen, sondern stärken – Baden-Württembergs Bildungsplanreform 2015
Das grün-rot regierte Baden-Württemberg will die Bildungspläne seiner allgemeinbildenden Schulen revidieren. Die Pläne von 2004 sind nach Ansicht des Kultusministeriums aufgrund unklarer Kompetenzformulierungen überarbeitungsbedürftig. Künftig werden nur noch drei Niveaustufen umschrieben, schulartenspezifische Bildungspläne sind nicht mehr vorgesehen. Die geplante Reform soll die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten erhöhen und stärker querschnittbezogene Leitprinzipien berücksichtigen.
Das Gleiche ist nicht immer gleich gut
Gastbeitrag von Bernd Ahrbeck
In Zusammenhang mit der UN-Behindertenrechtskonvention wird in Deutschland eine heftige Diskussion über die Sonderbeschulung und das gegliederte Schulsystem geführt. Von radikaler Seite wird dabei eine »grundsätzliche Unvereinbarkeit unseres ausgrenzenden und aussondernden Regel- und Sonderschulsystems mit dem Anspruch der Konvention auf vollständige Inklusion« (Brigitte Schumann, 2009) konstatiert.
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