Narren oder Brandstifter?

Überall in Europa bereitet die Evaluation universitärer Forschung Probleme. Wer das Gegenteil behauptet, lügt, oder er kennt sich nicht aus. Ob Evaluation wirklich nötig ist, wird derzeit kaum diskutiert, obwohl sie enormen Aufwand erzeugt – auf Kosten der Forschung und der Lehre. Schlimmer als Unnötiges aber ist Schädliches. Gastbeitrag von Christian Baldus

Bildung 4.0: Per Algorithmus automatisch klug?

Unter dem Titel „Lernen im Digitalen Wandel“ hat die Landesregierung NRW einen „Dialogprozess zu Bildung 4.0“ gestartet. Dabei übernimmt sie mit der Vier.Punkt.Null-Metapher nicht nur eine missverständliche Floskel, sondern arbeitet – unwissentlich und unwillentlich, wie zu hoffen ist – der systematischen De-Humanisierung von Lehr- und Lernprozessen durch Digitalisierung und Automatisierung(-stechnik) in die Hände.

Der Schatz im Silbersee. Hochschulzugangsberechtigung für Flüchtlinge auf Grundschul- und Mittelstufenniveau

Seit die Flüchtlingszahlen in Deutschland in den letzten Monaten eine bisher nie gekannte Größenordnung erreicht und in Deutschland eine Willkommenskultur eingesetzt hat, sind auch die Hochschulen aktiv geworden, um Flüchtlingen, die in ihrer Heimat eine Universität besucht oder eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, ein Studium ohne große bürokratische Hürden zu ermöglichen.

Mit Smartphone und WLAN lernt man besser. Ihre Telekom

Obwohl alle wissenschaftlich relevanten Studien belegen, dass der Einsatz digitaler Medien im Unterricht NICHT zu besserem Unterricht führt, fordert eine Telekom-Stiftungs-Studie mehr Digitaltechnik an Schulen und im Unterricht.

Die Bedeutung der Fachlichkeit im Unterricht und der Lehrerausbildung in den MINT-Fächern

Forscher mahnen die Fachlichkeit im Unterricht und der Lehrerausbildung an. Tagung der Gesellschaft für Didaktik der Biowissenschaften, 19. Dezember 2015, Tagungsort: Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main