Bertelsmann Stiftung verliert weiter an Glaubwürdigkeit

“Die bildungspolitische Debatte ist immer weniger orientiert an den Kriterien Rationalität und Ehrlichkeit, sondern immer mehr geprägt von Schreckensszenarien gewisser Organisationen und Stiftungen. Die jüngste „Meldung“ aus dem Hause Bertelsmann über angeblich jährlich nur 23.000 „Bildungsaufsteiger“ bei angeblich 50.000 „Bildungsabsteigern“ gehört zur letzteren Kategorie.

Damit solche Szenarien ihre Wirkung entfalten können, werden sie als „Studien“ und damit als „Wissenschaft“ verkauft. Wenn der Initiator einer solchen „Studie“ auch noch OECD oder Bertelsmann heißt, dann steht eine solche „Studie“ kurz vor der Heiligsprechung zur apokalyptischen Offenbarung.

„Wider den Methodenzwang“ Kritik und Alternativen der ökonomischen Bildung

Vortrag von Prof. Dr. Silja Graupe im Rahmen der Vortragsreihe „kritische Perspektiven auf ökonomische Theorie
und Praxis“ am 17. Januar 2013, 18-20 Uhr an der Freien Universität Berlin, Garystraße 21, 14195 Berlin, Hörsaal 103

Person oder homo oeconomicus? Zum Menschenbild der Bildungsreformen seit PISA und Bologna

Vortrag von Prof. Dr. Jochen Krautz am Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Zielstr. 28 . 68169 Mannheim am Donnerstag, 28. Februar 2013, 18:30 – 20:00 Uhr

Pressemitteilung der GEW zur Veranstaltung „Orientierungslos kompetent? Irrwege der Bildungsreform“

NEIN! So eine Schule wollen wir nicht! Darin waren sich die ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Irrwege der Bildungsreform“ am vergangenen Freitag (30.11.12) einig. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Kreisverband Dill) hatte gemeinsam mit Universitätsprofessoren und der Gustav-Heinemann Friedensgesellschaft Siegen in die Universität Siegen eingeladen, um sich kritisch mit den aktuell verordneten Reformen zum kompetenzorientierten Unterricht und den Folgen des Ökonomismus in der Bildung auseinanderzusetzen.