„Wider den Methodenzwang“ Kritik und Alternativen der ökonomischen Bildung

Vortrag von Prof. Dr. Silja Graupe im Rahmen der Vortragsreihe „kritische Perspektiven auf ökonomische Theorie
und Praxis“ am 17. Januar 2013, 18-20 Uhr an der Freien Universität Berlin, Garystraße 21, 14195 Berlin, Hörsaal 103

Person oder homo oeconomicus? Zum Menschenbild der Bildungsreformen seit PISA und Bologna

Vortrag von Prof. Dr. Jochen Krautz am Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Zielstr. 28 . 68169 Mannheim am Donnerstag, 28. Februar 2013, 18:30 – 20:00 Uhr

›Bologna – eine bittere Bilanz‹ (Radiointerview mit Matthias Burchardt)

In der Sendung ›Redaktionskonferenz‹ im DRadio-Wissen diskutiert Armin Himmelrath mit Dr. Matthias Burchardt, stellv. Geschäftsführer der GBW, über die Hintergründe und Folgen des Bologna-Prozesses. Die Reform ist zwar an ihren eigenen Zielen gescheitert, hat aber tiefe Spuren in der Bildungslandschaft hinterlassen. Im Gespräch soll aus der Perspektive der Kölner Erklärung ›Zum Selbstverständnis der Universität‹ (2009) eine Gegenrechnung aufgemacht werden, in der deutlich wird, welchen Preis Wissenschaft, Demokratie, Kultur und auch Wirtschaft für diesen offenkundigen Reform-Irrweg zahlen.

(reminder) Podiumsdiskussion: Berufliche Bildung im Wandel – Lehren. Lernen. Organisieren.

Berufliche Bildung im Wandel – Lehren. Lernen. Organisieren.
Podiumsdiskussion im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Namensjubiläum Adolf Reichwein am 20. September 2012 um 19.00 Uhr in der Adolf-Reichwein-Schule, Weintrautstr. 33, 35039 Marburg

Einladung: Bildungsreform als Humanexperiment?

Freitag, den 14.09.2012 um 18:30 Uhr in der Mensa
im Schulzentrum Wald-Michelbach

Kindergärten, Schulen und Hochschulen sind in den letzten Jahren zum Schauplatz eines regelrechten Reform Eifers geworden. Durch tiefgreifende Umwälzungen soll das deutsche Bildungssystem international „wettbewerbsfähig“ gemacht werden: G8, Lernstandserhebungen, Qualitätsanalyse, Zentralabitur, Bildungsstandards, Kompetenzorientierung, Output-orientierte Steuermodelle, Reform der Lehrerausbildung. Es ist auffällig, dass all diese Maßnahmen nicht nur die versprochene Wirkung verfehlen, sondern die Probleme nur weiter verschärfen: Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und Professoren sind bis zur Besinnungslosigkeit mit „Bildung“ beschäftigt.