Digitale Souveränität und Digitale Selbstverteidigung

Würden Sie so freundlich sein, und mir eben die Inhalte Ihrer Taschen zeigen? Ja?, gerne auch die Arbeitstasche und ihr Portemonnaie. NEIN? Warum erlauben Sie das dann Google, Meta, also Facebook und Instagram und Co? Von Stephan Schimmelpfennig-Könen; zuerst erschienen in: HLZ 7/822, Zeitschrift des GEW LV Hessen

Bildung und Digitalisierung. Lehren aus der Pandemie

Durch Covid 19 erzwungene (Hoch)Schulschließungen und Onlinelehre waren ein unfreiwilliger Praxistest für netzbasierte Lehre. Das Ergebnis vieler Studien zeigt für alle Schulformen, Alter der Probanden und Fachinhalte: Nicht Medientechnik ist entscheidend, sondern Lehrpersönlichkeit, ein gut strukturierter Unterricht und der lernförderliche Dialog der Beteiligten. Das kann zur Not zeitlich begrenzt (!) digital substituiert, der Sozialraum Schule aber nicht ersetzt werden.

Zwei neue Flugschriften

– Michael Felten: Mit dem ganzen Haufen lernen?“ Lob des Klassenunterrichts
– Bernd Ahrbeck: Schulische Inklusion: Vision und Wirklichkeit

Die „Kultur der Digitalität“ …

– und der Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule – fragwürdige Empfehlungen der KMK und SWK zur Bildung in der digitalen Welt.
Die Kultusministerkonferenz hat im Dezember 2021 ihre „ergänzende Empfehlung zur Strategie „Bildung in der digitalen Welt““ vorgelegt. Die Eindimensionalität der Argumentation legitimiert Unterricht zunehmend durch seinen möglichen Beitrag zur digitalen Transformation. Ein Beitrag von Dr. Burkard Chwalek