Zwei neue Flugschriften
– Michael Felten: Mit dem ganzen Haufen lernen?“ Lob des Klassenunterrichts
– Bernd Ahrbeck: Schulische Inklusion: Vision und Wirklichkeit
– Michael Felten: Mit dem ganzen Haufen lernen?“ Lob des Klassenunterrichts
– Bernd Ahrbeck: Schulische Inklusion: Vision und Wirklichkeit
Skepsis gegenüber den Versprechen von Künstlicher Intelligenz in der Bildung. Untersucht eine aktuelle Studie tatsächlich Risiken und Chancen der KI beim Lernen und Fördern? Von Manfred Fischer, Berlin, 27.05.2022
– und der Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule – fragwürdige Empfehlungen der KMK und SWK zur Bildung in der digitalen Welt.
Die Kultusministerkonferenz hat im Dezember 2021 ihre „ergänzende Empfehlung zur Strategie „Bildung in der digitalen Welt““ vorgelegt. Die Eindimensionalität der Argumentation legitimiert Unterricht zunehmend durch seinen möglichen Beitrag zur digitalen Transformation. Ein Beitrag von Dr. Burkard Chwalek
Die meisten Menschen lebten in den Ruinen ihrer Gewohnheiten, meinte der französische Schriftsteller Jean Cocteau. Wie aber kommen wir von inneren Ketten los? Vielleicht mit guten Geschichten – solchen, die einem helfen, sich selbst zu helfen. Eine kleine Parabel. Von Carl Bossard.
Die Personalnot ist spürbar: Lehrerinnen reduzieren ihr Pensum, Lehrer steigen aus, Klassenverantwortliche zu finden wird schwieriger. Die Zürcher Lehrerverbände schlagen Alarm. Doch die Bildungsdirektion wiegelt ab. Ein Zwischenruf. Von Carl Bossard
Untersucht wird der 34seitige Onlinebeitrag „Die ergänzende Empfehlung zur Strategie Bildung in der digitalen Welt“ (1), Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 09.12.2021. Dazu werden Aussagen aus den Hauptkapiteln „Einleitung“, „Lernen“, „Lehren“, „Weitere Arbeitsschwerpunkte“ zitiert, die die Vorgaben der KMK zum „digitalen Lehren und Lernen“ charakterisieren, um so die Zielrichtung der „Empfehlung“ zu verdeutlichen. Von Manfred Fischer, Berlin (14.04.2022)
Eklatanter Fachkräfte- und Handwerkermangel bedrohen den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ein Grund dafür ist die Vernachlässigung des dualen Ausbildungssystems. Es ist politisch gewünscht, dass möglichst jeder das Abitur erreicht. Doch der Akademisierungswahn der deutschen Bildungspolitik gefährdet Wohlstand und Fortschritt. Von Hans Peter Klein, in: Cicero vom 9. April 2022
Kritische Statements zur Digitalisierung in der Grundschule: Seit mehr als 30 Jahren wiederholen sich Diskussionen über Sinn und Unsinn von Informationstechnik in Bildungseinrichtungen. Die Pandemie mit Kontaktsperren und Schulschließungen hat die Diskussion beschleunigt. Digitaltechnik wurde in Coronazeiten ohne Diskussion flächendeckend eingesetzt. Jetzt soll daraus das „neue Normal werden, möglichst ab der Kita. Je früher desto besser – oder nicht?
Kritische Statements zur Digitalisierung in der Grundschule: Unterricht ohne Medien ist nicht möglich. Nur sollte man nicht auf (digitale) Medientechnik verkürzen, wie es die „Ewig-Morgigen“ (Erich Kästner) propagieren, die jede neue Technik fortschrittsbegeistert und technikgläubig ohne Prüfung in Schulen etablieren wollen. Für Kitas und Grundschulen ist noch wichtiger, dass die „digitale Welt“ flach bleibt und auf reaktives Verhalten und (Medien)Konsum konditioniert.
Integriertsein, Dabeisein ist ein menschliches Urbedürfnis. Zugehörigkeit als humaner Anspruch gehört darum zum Grundauftrag der Schule. Doch wie divers darf eine Schulklasse sein? Die Frage ist umstritten. Ein kluges Buch analysiert das Problemfeld. Von Carl Bossard