Veröffentlicht am 10.05.13

Warum Inklusion unmöglich ist

Über schulische Paradoxien zwischen Liebe und Leistung
Gastbeitrag von Mathias Brodkorb
Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern

Die Inklusion ist eine so große Herausforderung für die Lehrerinnen und Lehrer und unsere Gesellschaft insgesamt, dass ich mir eine entsprechende Entscheidung
nur in einem möglichst großen gesellschaftlichen Konsens vorstellen kann. Wir benötigen auch zwischen den demokratischen Parteien einen möglichst großen Konsens und zwar aus mehreren Gründen:
• Inklusion ist ein gesellschaftliches Mammutvorhaben. Wer glaubt, dass allein Kindergärten und Schulen dies leisten können, legt schon heute die Grundlage für das mögliche Scheitern. ‘Inklusion’ – was immer das eigentlich genau ist – muss von der ganzen Gesellschaft geleistet werden.
Ich lehne es daher ab, diese Aufgabe allein den Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften aufzubürden. Die gesamte Gesellschaft ist hier gefragt. Es sei daran erinnert: Lediglich Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention beschäftigt sich mit der Bildung. ‘Inklusion’ ist also ein sehr umfassender An-
spruch.

Der ganze Beitrag als PDF: Brodkorb: Warum_Inklusion_unmöglich ist

Siehe auch: Karl Heinz Dammer: »Inklusion« und »Integration« – zum Verständnis zweier pädagogischer Zauberformeln  

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