Veröffentlicht am 25.04.18 |

Schülerdaten schützen: Daten vor Ort statt in der Cloud

Schulen sind keine Datenlieferanten, Menschen keine Datensätze

Die produzierenden Unternehmen der Industrie 4.0 suchen derzeit nach Alternativen für die datenschluckenden Konzepte der Plattform-Anbieter (Stichwort Edge Computing statt Cloud, d.h. Datenhaltung und -auswertung vor Ort). Bildungspolitiker und -einrichtungen in Deutschland halten dagegen die zentral gesteuerte Schulcloud nach wie vor für die Lösung aller Bildungsprobleme. Doch es gibt Alternativen zu dieser Big-Data-Anwendung, die für Nutzer – Lernende und Lehrende – weitgehend intransparent ist. Wie Modelle für eine intelligente, an Nutzerinteressen und Datenschutz ausgerichtete IT-Lösungen aussehen können, zeigt dieser Beitrag.

Der Inhalt (20 Seiten):

  • Der Spion in der Tasche: Big Data und permanenter Rückkanal
  • Datensammelstelle Cloud Computer
  • Mainframe reloaded: Cloud Computing als Daten-Silos
  • Edge Computing statt Cloud: Daten vor Ort
  • Die Schulcoud als Datensilo
  • Ein Berliner Schulcloud-Pilotprojekt
  • Lernplattformen als Wachstumsmärkte
  • Big Data für Lernprozesse: Learning Analytics
  • Alternativen: Was tun?
  • Schleichers Dreischritt
  • Drei Thesen und ein Paradox
    1. Digitaltechnik als Technik der Gegenaufklärung
    2. Lernen und Automatisieren widersprechen sich
    3. Wir müssen IT neu denken
  • Das eLearning-Paradox
  • Forderungen aus pädagogischer Sicht
  • Aufforderung zum Querdenken
    Literatur und Quellen

Der Beitrag als PDF: Schülerdaten schützen: Edge statt Cloud Computing

Zu den Autoren:

Lankau, Ralf

Prof. Dr. phil. - Hochschule Offenburg, FB Medien (Gestaltung und -theorie)