Veröffentlicht am 16.01.20

Fremdverstehen und Kompetenzen

Überlegungen zu einem problematischen Verhältnis

Mit zunehmender Globalisierung wurde Fremdverstehen schon deutlich vor der Millenniumswende zu einer intensiv behandelten Kategorie fachdidaktischer Diskussionen und als Forderung an Schule formuliert. Daran hat sich nichts geändert. Es muss aber heute die Frage gestellt werden, wie dieser anspruchsvolle Auftrag unter den Bedingungen des Paradigmenwechsels hin zur Kompetenzbasierung erfüllt werden und ob diese dafür ein geeignetes Instrument darstellen kann. Nach etwa zwei Jahrzehnten scheint die administrativ verordnete Kompetenzausrichtung sich ungeachtet aller gut begründeten Kritik als nicht befragbar etabliert zu haben. Insofern möchte der Essay auch einen Beitrag dazu leisten, die Diskussion um deren Legitimität wachzuhalten, indem er anstelle von Kompetenzerwerb für eine Kultur des Differenzierens und Verstehens als Aufgabe von Schule plädiert.

Der ganze Text (8 Seiten) als PDF: B. Chwalek: Fremdverstehen und Kompetenzen

 

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