Veröffentlicht am 14.02.17

Das bundesweite Zentralabitur ist eine Lachnummer

Gastbeitrag von von Hans Peter Klein und Rainer Kaenders in der Wirtschaftswoche, 13. Februar 2017

Das Zentralabitur sollte für ein einheitlich hohes Niveau in allen Bundesländern sorgen. Schon vor seiner ersten Durchführung in diesem Jahr entpuppt es sich als ein weiterer Schritt des Niveauverlustes.

Schon Ende des letzten Jahrzehnts häuften sich die Beschwerden über die unterschiedlichen Anforderungen im Abitur der einzelnen Bundesländer. Die Kultusministerkonferenz sah sich unter Handlungsdruck gesetzt und beschloss bereits 2012 ein bundesweites Zentralabitur ab dem Jahre 2017.

Ziel sollte es sein, die teilweise erheblichen Unterschiede vor allem in den fachlichen Anforderungen der einzelnen Bundesländer nicht weiter auseinander driften zu lassen. Wegen der zunehmenden Zulassungsbeschränkungen fühlten sich Länder mit niedrigen Abiturientenquoten bei der Zulassung ihrer Absolventen massiv benachteiligt.

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