Zu den Autoren:

Kunze, Axel Bernd

PD Dr. Axel B. Kunze (Stv. Schulleiter), Evgl. Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Artikel der Autoren:

Wenn das Akademische verloren geht …

Ist es angesichts einer derartigen Diagnose überhaupt richtig, von einem „Akademisierungswahn“ zu sprechen? Erscheinen akademische Abschlüsse möglicherweise gegenwärtig gerade deshalb nahezu beliebig vermehrbar, weil sich das Akademische der Universität längst verflüchtigt hat? Und wenn ja, welche Folgen sind damit verbunden? Was verliert unsere Gesellschaft durch diese Entwicklung?

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Bildungsplanreform in Baden-Württemberg

Das grün-rot regierte Baden-Württemberg hat vor einem Jahr erlebt, wie sehr Bildungsfragen die Gemüter erhitzen und zum Anlass für gesellschaftliche Auseinandersetzungen werden können. Vermutlich handelt es sich um den ersten Bildungsplan, bei dem die Polizei gegen gewalttätige Ausschreitungen vorgehen musste.

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Hat das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte noch eine Zukunft?

Bildung kann nicht einfach „hergestellt“ oder „bereitgestellt“ werden. Staat und Gesellschaft können nur die Rahmenbedingungen schaffen, damit Bildung sich ereignen kann. Zugleich werden sich diese Bedingungen im Rahmen gelingender
Bildungsprozesse immer wieder verändern – abhängig davon, wie die Einzelnen die ihnen eröffneten Möglichkeiten zur Entwicklung des eigenen Selbst, zur Welterschließung und zur sozialen Teilhabe nutzen (oder eben auch nicht).

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Bildung ist mehr als Sozialpolitik

Bildung bereitet auf eine unbekannte Zukunft vor. Wie diese aussehen wird, hängt davon ab, wie die Möglichkeiten der Freiheit mit Leben gefüllt werden. Es geht um mehr als kurzfristige, passgenaue, an aktuellen Marktveränderungen ausgerichtete Qualifizierung durch lebenslanges Lernen.

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Schüler nicht beeinflussen, sondern stärken – Baden-Württembergs Bildungsplanreform 2015

Das grün-rot regierte Baden-Württemberg will die Bildungspläne seiner allgemeinbildenden Schulen revidieren. Die Pläne von 2004 sind nach Ansicht des Kultusministeriums aufgrund unklarer Kompetenzformulierungen überarbeitungsbedürftig. Künftig werden nur noch drei Niveaustufen umschrieben, schulartenspezifische Bildungspläne sind nicht mehr vorgesehen. Die geplante Reform soll die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten erhöhen und stärker querschnittbezogene Leitprinzipien berücksichtigen.

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Bildung: Respekt vor der Freiheit

Je mehr höhere Abschlüsse, desto besser für das Land – so die einfache Formel. Käme es allein darauf an, dürfte Deutschland nicht schon länger Exportweltmeister sein. Bildungsethische Kolumne („Tagespost“ vom 15. Juni 2013)

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Inklusive Bildung – Sinnvolles Leitprinzip oder pädagogische Wohlfühlformel?

Seit die Behindertenrechte mit einer eigenen UN-Konvention gestärkt worden sind, hat die Forderung nach einem inklusiven Bildungssystem deutlich Auftrieb bekommen.Auch viele katholische Verbände haben sich diese Forderung inzwischen zu eigen gemacht. Doch ist das neue Leitbild durchaus umstritten.

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Frankfurter Jahrestagung „Irrwege der Unterrichtsreform“ (Bericht von A.B. Kunze)

Unter diesem Titel fand am 24. März 2012 in der Universität Frankfurt am Main unter Leitung von Professor Dr. Andreas Gruschka und Professor Dr. Hans Peter Klein die zweite große Tagung der Gesellschaft für Bildung und Wissen statt, moderiert durch Dr. Matthias Burchardt (Universität zu Köln).

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Bildung als Freiheitsrecht

Bildung gehört nicht zu den klassischen Gegenstandsbereichen der Sozialethik. Ein Grund dürfte im personalen Charakter der Bildung zu suchen sein, der sich vordergründigen strukturethischen Überlegungen zunächst einmal verschließt. Die ethische Reflexion über die pädagogische Beziehung ist vorrangig eine individualethische Aufgabe, die ihren Ort in einer eigenen pädagogischen Bereichsethik hat.

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